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Bielka, Heinz

* 19.3.1929
Molekularbiologe

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Gersdorf; Vater Angest.; Abitur 1948; Neulehrer, 1949 – 54 Studium der Biol. in Dresden u. Leipzig, 1954 Dipl., 1956 Prom. an der Univ. Leipzig; 1961 Habil. an der HU Berlin; 1954 – 91 Mitarb. der DAW/AdW, 1965 – 72 Dir. des Inst. für Zellphysiol. (Nachf. von Erwin Negelein), 1968 Prof. der DAW, ab 1971 Abt.-Ltr. im ZI für Molekularbiol., dort seit 1981 stellv. Dir.; 1970 Mitgl. der Leopoldina (seit 1991 Senat); 1974 Virchow-Preis; 1976 Korr. Mitgl., 1978 Ord. Mitgl der AdW; 1979 NP.
1990 Kand. für Präs. der AdW; 1992 Mitgl. der Berlin-Brandenb. AdW; Sekr. der Biowiss.-Med. Kl.; seit 1992 im Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Med.; 1993 Domagk-Preis; 1994 em.; lebt in Berlin.
Internat. anerkannte Arbeiten zur Biochemie u. Molekularbiol. auf den Gebieten Tumorentstehung, Proteinbiosynthese, zellulare Streßproteine; zahlr. Lehr- u. Handbücher zur Molekularbiol. u. Krebsforschung (1959, 1966, 1968, 1982, 1985), ca. 160 Originalpubl.

Sek.-Lit.: H. B. In: Pasternak, L. (Hrsg.): Wissenschaftler im biomedizin. Forschungszentrum: Berlin-Buch 1930 – 2004. Frankfurt (Main) 2004.
DiH

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