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Reinhold, Wolfgang

* 16.4.1923, † 2.9.2012
Chef der Luftstreitkräfte / Luftverteidigung

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin-Friedrichshagen; Vater Kraftfahrer; Volksschule; 1938 – 40 kfm. Ausbildung; anschl. Bankangest.; 1941 – 45 Luftwaffe, Uffz. in einem Schlachtgeschwader; Mai 1945 – Juli 1949 sowj. Gefangenschaft, Antifa-Gebiets- u. -Zentralschule 999 bei Moskau, Mitgl. eines Lageraktivs.
Juli 1949 Rückkehr nach Dtl.; Hilfsdreher u. Stanzer im VEB Pentacon in Dresden; 1949 – 51 Polit-Lehrer bzw. Ltr. der FDJ-Landesschule Zschorna; 1951/52 Sektorenltr. des ZR der FDJ; 1950 SED; Mai 1952 Eintritt in die KVP als Propagandist / Politstellv. VPD Pirna; 1952 – 54 bei der VP-Luft / Aeroklub Kdr. einer Fliegereinheit in Cottbus, Major; 1954 – 57 Kdr. der Fliegerdiv. in Drewitz; 1957/58 sowj. Militärakad. der Luftstreitkräfte; 1958 – 60 Ltr. der Abt. Ausbildung im Kdo. Luftstreitkräfte/ Luftverteidigung (LSK / LV), Oberst; 1960 – 65 Stellv. des Chefs der LSK / LV (Nachf. von Paul Wilpert); 1963 Gen.-Major; 1965 – 67 sowj. Gen.-Stabsakad., Dipl. rer. mil.; 1967 – 72 Stellv. des Chefs der LSK / LV u. Chef des Stabs; 1972 – 30.11.1989 Stellv. des Ministers u. Chef der LSK / LV (jeweils Nachf. von  Herbert Scheibe); 1974 Gen.-Ltn.; 1979 Gen.-Oberst; 1981 – 89 Kand. des ZK der SED; 1960, 1969 u. 1983 VVO; 1984 Ehrenspange zum VVO; 1981 u. 1986 Scharnhorst-Orden; 1988 KMO; 1989/90 überprüft durch den NVA-Aussch. zur Untersuchung von Amtsmißbrauch, Korruption u. persönl. Bereicherung, keine strafrechtl. Konsequenzen; 31.12. 1989 Ruhestand.

Sek.-Lit.: Diedrich, T. u. a.: Im Dienste der Partei. Berlin 1998.
AnH; HME

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