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Reisch, Günter

* 24.11.1927, † 24.2.2014
Filmregisseur

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; Vater Bäcker; 1943 – 45 Kriegsdienst; danach amerik. Kriegsgefangenschaft.
1946 Gründung eines Kulturensembles der Antifa-Jugend mit sowj. Lizenz; 1947 Aufnahme in das Nachwuchsstudio der DEFA in Berlin, Unter den Linden; 1949 Regieassistent von Gerhard Lamprecht bei »Quartett zu fünft«; 1949 – 58 von  Kurt Maetzig bei »Rat der Götter« (1950), bei »Ernst Thälmann – Sohn seiner Kl./Führer seiner Kl.«, 1958 »Das Lied der Matrosen«; 1956 Regiedebüt mit »Junges Gemüse« (DEFA); 1956 SED; ab 1958 Theaterarbeit in Rostock, u. a. Inszenierung von »Krieg u. Frieden« nach Leo N. Tolstoi; 1959 NP (im Koll.); 1961 »Gewissen in Aufruhr«, DFF-Mehrteiler, dafür 1961 NP (im Koll.); 1962 »Ach, du fröhliche« (DEFA, Drehbuch:  Hermann Kant); 1965 »Solange Leben in mir ist«, dafür 1966 u. 1970 NP; 1967 – 88 Vizepräs. des Verb. der Film- u. Fernsehschaffenden; 1970 »Unterwegs zu Lenin«, 1971 »Trotz alledem!«, 1974 »Wolz, Leben u. Verklärung eines dt. Anarchisten«, 1978 »Anton der Zauberer«, 1980 »Die Verlobte« (gem. mit  Günther Rücker), dafür 1980 NP (im Koll.) u. Grand Prix bei den Internat. Filmfestspielen in Karlovy Vary; 1983 – 91 AdK; ab 1989 Ruhestand; Gastvorlesungen an Filminst. u. -schulen in Kassel, München, Graz, Bozen.

AuR

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