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Rentzsch, Hermann

* 27.5.1913, † 12.4.1978
Stellv. Minister für Schwermaschinenbau, stellv. Vorsitzender des Volkswirtschaftsrats

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Schmiedeberg (Krs. Dresden); Va-
ter techn. Angest.; 1919 – 27 Volksschule; 1927 – 30 Ausbildung zum Kunst-, Bau- u. Möbeltischler; 1927 – 33 SAJ u. Reichsbanner; 1931 – 34 im Beruf tätig, zeitw. arbeitslos; 1934 – 43 Reichswehr, dann Wehrmacht, 1941 – 43 in der Sowjetunion, zul. Obltn.; 29.1.1943 in Stalingrad mit 5.000 Soldaten übergelaufen; 1943 – 45 sowj. Kriegsgefangenschaft; 1943/44 Besuch der Marx. Schule; Mitgl. des NKFD, Frontbeauftr. u. Lektor an versch. Antifa-Schulen.
Juni 1945 Rückkehr nach Dtl.; 1946 KPD/ SED; 1945/46 Bürgermstr. in Stollberg (Sachsen); bis 1948 dort Landrat; 1948/49 HA-Ltr. in der DVdI; ab 1949 Ltr. der HV Schulung der DVdI; 1949/50 Studium an der sowj. Militärakad. Privolsk; 1952 Gen.-Major u. bis 1956 Befehlshaber des Armeekorps Nord der KVP, 1956 – 58 Befehlshaber NVA-MB 5 u. Ltr. der Verw. Artillerie im Stab der NVA; 1958/59 Chef Ausbildung im MfNV (Nachf. von  Helmut Borufka); 1959 Versetzung in die Reserve; 1959 – 62 1. Hauptdir. der VVB Unimak; 1961 – 65 stellv. Vors. des Volkswirtschaftsrats; 1963 Banner der Arbeit; 1966/67 stellv. Minister für Schwermaschinen- u. Anlagenbau; 1967 – 72 Verw.-Ltr. in der HV für Planung beim Vors. des Min.-Rats; 1972 – 76 Stellv. Chef Techn. Bewaffnung; 1973 VVO; gest. in Berlin.

BRB; AnH

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