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Riedel, Lars

* 28.6.1967
Leistungssportler (Leichtathletik)

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Zwickau; begann 1973 bei der BSG Motor Thurm als Leichtathlet; 1983 – 90 Diskuswerfer beim SC Karl-Marx-Stadt (Trainer: Jürgen Dreßler, Siegfried Eichfeld); Ausb. zum Betonfacharb.; 1985 Silber bei der Spartakiade; 1986 4. Platz Junioren-WM Diskuswerfen; 1990 DDR-Vizemstr., ein Länderkampf für die DDR.
1990 beim Chemnitzer SC; Januar – März 1991 Arbeit als Maurer, danach Wechsel zum USC Mainz, seit 1994 beim LAC Erdgas Chemnitz (Trainer: Karlheinz Steinmetz); 1996 Olympiasieger, 2000 Olympia-Silber; WM 1991, 1993, 1995, 1997 u. 2001, 1999 WM-Bronze; 1993 Sieger der Universiade; 1998 EM; Europacup-Sieger 1993, 1995, 1997, 2000 u. 2001; Dt. Mstr. 1992 – 98, 2000, 2001 u. 2003; Grand Prix-Siege 1991, 1993, 1995, 1997 u. 1999; Sieger der Golden Four 1996; Bestleistung: 71,50 m (1997); 1991 – 97 13 Länderkämpfe für den Dt. Leichtathletikverb.; 1996 Silbernes Lorbeerblatt, 1997 »Goldene Henne«; Angest. einer Krankenkasse; 2006 Wechsel zum TuS 1897 Saulheim; 2008 Rücktritt wg. Rückenproblemen zeitgl. mit dem Erscheinen seiner Autobiogr. »Meine Welt ist eine Scheibe« (mit Edwin Klein); Ausbildung zum Fitneß-Ökonom; lebt am Tegernsee.

VoK

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