Biographische Datenbanken

Riedel, Sigfried

* 3.9.1918
Chef des Hauptstabs des Ministeriums für Nationale Verteidigung

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Neuwelt (Krs. Schwarzenberg, Erzgeb.); Vater Metallarb.; Volksschule u. Reformgymnasium, Handelsschule; 1929 – 33 Rote Pioniere, KJVD; 1935 – 38 kfm. Lehre u. Arbeit als Gehilfe im Kaufhaus in Schwarzenberg; 1938/39 RAD, 1939 – 45 Wehrmacht; Mai/Juni 1945 amerik. Kriegsgefangenschaft in Bayern.
1945 Buchhalter bei der AG »Sächs. Werke« in Schwarzenberg; 1945/46 KPD/SED; 1945 – 47 Ltr. des Arbeitsamts Aue, Nebenstelle Schwarzenberg; 1947 Eintritt in die DVP; 1947 – 49 Büro- u. Personalltr. Krs.-Polizeiamt Aue; ab 1949 in der HV A der DVP; 1949/50 Sonderlehrgang in der UdSSR; 1950 – 52 Stabschef VP-Dienststelle Leipzig II; 1952/53 Stabschef KVP-Dienststelle Pasewalk; 1953/ 54 Stabschef der Bereitschaft Potsdam II; 1954/55 Chef des Stabs der 4. Verw. der KVP; 1955 – 57 Studium an der Militärakad. des Gen.-Stabs der Streitkräfte »K. J. Woroschilow« der UdSSR, Dipl.-Militärwiss.; 1958 – 60 Chef der Verw. Operativ des Hauptstabs im MfNV; 1958 – 67 Stellv. des Min. u. Chef des Hauptstabs des MfNV (Nachf. von  Heinz Hoffmann); 1959 Gen.-Major; 1963 Gen.-Ltn.; 1967 – 82 Staatssekr. u. Ltr. der HV Planung beim Vors. des Min.-Rats; 1961, 1969 u. 1976 VVO; 1.1.1983 Ruhestand.

AnH

© Die Urheberrechte am Lexikon und aller seiner Teile liegen beim Ch. Links Verlag. Die Weiterverwendung von Biographien oder Abschnitten daraus bedürfen der Zustimmung des Verlages.
Redaktionsschluss: Oktober 2009. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet.
Ch. Links Verlag, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin, Tel. 030- 44 02 32-0, mail@christoph-links-verlag.de

Zum Abkürzungsverzeichnis