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Riemer, Kurt

* 28.1.1909, † 30.11.2004
Wirtschaftsfunktionär

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; Vater Zugführer; Volksschule; Lehre als Werkzeugmacher; 1925 DMV; 1931 KPD; Pol.-Ltr. bzw. Org.-Ltr. der Betriebszelle der KPD bei Osram; ab Febr. 1933 illeg. Arbeit; 18.1.1934 erste Verhaftung; später Mitgl. der Widerstandsgr. um Robert Uhrig u. der Gruppe Europ. Union; 9.9.1943 Verhaftung, 1943 KZ Sachsenhausen, April 1945 Evakuierungsmarsch.
Mai – Dez. 1945 Bürgermstr. in Telschow / Krs. Ostprignitz; anschl. Metallarb. bei AEG Brunnenstraße; 1946 SED; ab 1.5.1946 – 1948 Sachbearb. bzw. Ltr. der Abt. zur Überprüfung ausländ. Vermögens der Zentr. Kommission für Sequestrierung u. Beschlagnahme; April 1948 HA Ltr. im »Ausschuß zum Schutz des Volkseigentums« der DWK (Ermittlung ausländ. Vermögens); Juni – Nov. 1949 Ltr. der Abt. Kader der DWK bzw. ab Nov. 1949 – 30.9.1951 Ltr. der HA Personal des Min. des Innern; 1949/50 Mitgl. der ZPKK; ab Okt. – Dez. 1951 Assistent im VEB Stahl- u. Walzwerk Riesa; Jan. 1952 zunächst kommissar. Dir., ab März 1952 – 56 Dir. der Eisenwerke West in Calbe (Saale); 1956 – 58 Ltr. der Hauptverw. Eisenindustrie im Min. für Berg- u. Hüttenwesen; 1956 Banner der Arbeit; 1958/59 1. Vors. des Bez.-Wirtschaftrats Magdeburg u. Mitgl. des Büros der SED-BL Magdeburg; 1958 – 63 Abg. des Bez. Tags Magdeburg; 1958 – 63 Kand. des ZK der SED; 1959/ 60 Sektorenltr. Schwarzmetallurgie in der SPK; 1959 u. 1965 VVO; 1960 Ltr. der Abt. Kader der SPK; 1961 – 65 Ltr. der Abt. Kader im VWR; 1965 – 71 stellv. Ltr. der Abt. Kader im Min. für Erzbergbau, Metallurgie u. Kali; ständ. Vertreter der DDR im Internat. Sachsenhausen-Komitee; 1969 VVO; 1974 Ehrenspange zum VVO; 1984 KMO.

AnH

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