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Rienäcker, Günther

* 13.5.1904, † 13.6.1989
Chemiker, Generalsekretär der Deutschen Akademie der Wissenschaften

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. u. aufgew. in Bremen, Eltern Lehrer; nach dem Abitur 1922 – 26 Studium d. Chemie an der Univ. München, Abschl. mit Prom. zum Dr. phil.; anschl. Assistent am Inst. für Physikal. Chemie u. am Chem. Laboratorium der Univ. Freiburg i. Br.; 1936 Habil. u. bis 1942 Prof. für anorgan. Chemie u. Technol. sowie Abt.-Vorsteher im Chem. Inst. der Univ. Göttingen; ab 1942 ord. Prof. für anorgan. Chemie u. Dir. des Chem. Inst. an der Univ. Rostock.
1945 Dekan der dortigen Philosoph. Fak.; 1946 SED; Stadtverordn. in Rostock u. MdL Mecklenb.-Vorpom.; Vors. des Bez. Ost-Mecklenb. u. Mitgl. der LL des KB; 1946 – 48 Rektor der Univ. Rostock; 1949/50 Abg. der Prov. Volkskammer; 1951 Gründungsdir. des Inst. für Katalyseforschung der DAW in Rostock; 1953 Ord. Mitgl. der DAW; 1953 – 59 Vors. des Zentralvorst. der Gewerkschaft Wiss. u. 1955 – 59 Mitgl. des FDGB-Bundesvorst.; 1954 – 62 ord. Prof. für anorgan. Chemie u. Dir. des 1. Chem. Inst. der HU Berlin; 1955 NP; 1957 – 68 Gen.-Sekr. der DAW; 1958 – 63 Mitgl. des ZK der SED; Forschungsdir. am Inst. für Physikal. Chemie der DAW; 1965 VVO; 1966 Mitgl. der AdW der UdSSR; 1969 em.; 1971/72 Präs. der Kommission für UNESCO-Arbeit der DDR; Mitgl. u. ab 1977 Ehrenmitgl. des Präsidialrats des KB; gest. in Berlin.
Arbeitsgebiete: anorgan. Chemie, heterogene Katalyse.

HuL; AnH

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