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Rindt, Otto

* 16.12.1906, † 3.1.1994
Gartenarchitekt, Landschaftsplaner

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Apenrade (heute Dänemark); Vater Postinspektor; Ausbildung zum Gärtner; 1932 – 35 Studium an der TH u. der Landw. HS Berlin, Dipl.-Gärtner; 1936 – 41 Landschaftsgestalter für mitteldt. Strecken der Reichsautobahn; 1942 – 45 Wehrmacht; 1945 – 47 Kriegsgefangenschaft.
1948/49 Berufsschullehrer u. Gartenarchitekt in Halle; Projektierung für Neubauernhöfe in Marl u. Delitzsch, 1948 Strandbad Mildensee (Dessau); 1950 – 52 Forschungsaufträge für die DBA, u. a. im Rahmen der Landschaftsdiagnose DDR, Teilgeb. Sachsen; 1952 – 58 VE Entwurfsbüro für Stadt- u. Dorfplanung des Min. für Aufbau: Flächennutzungsplanung von Suhl, Gera, Eisleben, Dresden, Wismar; 1956 2. Preisträger im internat. Wettbewerb zur Gestaltung der Gedenkstätte Auschwitz; 1956 – 58 Grünplanung für Hoyerswerda; 1957/58 Studie zur Entw. der Erholungslandschaft Insel Rügen; 1957 – 62 Lehrbeauftr. an der HS für Bauwesen Cottbus; 1962 – 75 Büro für Territorialplanung in Cottbus, langj. Forschung u. erfolgr. Praxis in der Gestaltung von Bergbaufolgelandschaften: Knappensee (1958), 600 km2 Senftenberger See (1962), Landschaftsgestaltung des Spreewalds (1966), Entwurf für Folgelandschaft des Kiesabbaus (1968) in Zeischa, Mühlberg, Forst, Lübbenau; Konzeption eines »Cottbuser Bäderringes« in Restlöchern von Abbaugebieten; Modell zur landschaftl. Eingliederung von Müllbergen (1973).

Publ.: Gehölzpflanzungen an fließendem Wasser unter Berücksichtigung des Uferschutzes. Berlin 1952; Doppelter Nutzen bei Massenbew. durch zielger. Koordinierung der Investitionen auf den Territorien der Räte der Städte u. Gemeinden. Cottbus 1970; O. R. Sechs Jahrzehnte Wirken für die Landwirtschaft. Cottbus 1993.
HME

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