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Röder, Horst

* 20.3.1933
Sportwissenschaftler, Sportfunktionär

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Halle (Saale); Schule u. Lehre in Naumburg; 1951 – 54 Studium an der DHfK Leipzig, Sportlehrer mit Spezialfach Leichtathletik; aktiver Leichtathlet, 1955 DDR-Mstr. im Zehnkampf, Teiln. an den Akadem. Sommerspielen 1955 (4. Pl.) u. 1957 (6 Pl.), Bestleistung 6829 P.; 1954 – 58 wiss. Ass. bzw. Doktoraspirant am Inst. für Theorie der Körpererziehung der DHfK Leipzig, 1960 Dr. paed.; 1961 – 65 Sektoren- bzw. Abt.-Ltr. im DTSB-Bundesvorst.; 1965 / 66 Dir. der Forschungsstelle der DHfK; 1974 – 90 Vors. des Gesell. Rats der DHfK; 1966 – 74 Ltr. der HA Trainingswesen u. Wiss. u. 1966 – 90 Mitgl. des Präsidiums des DTSB-Bundesvorst.; 1971 Prof. für Theorie u. Praxis des Trainings an der DHfK; 1974 – 88 Vizepräs. des DTSB für Wiss. bzw. Sommersport; 1975 – 90 persönl. Mitgl. des NOK; 1988 / 89 1. Vizepräs. des DTSB; Chef de Mission der DDR-Olympiamannschaften 1976 – 88; 1970 GuthsMuths-Preis; 1972 NP; 1976 VVO; 1980 Ehrenspange zum VVO; 1986 Goldene NOK-Ehrennadel; 1988 Stern der Völkerfreundschaft.
1990 / 91 arbeitslos; 1992 – 96 wiss. Mitarb. u. Bereichsltr. am Inst. für Gesundheitsförderung Berlin; Sept. 1996 Ruhestand; 1999 vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten wg. »Körperverletzung« (Vergabe von Anabolika) zu ein Jahr Haft auf Bewährung verurteilt; zahlr. elektron. Veröff. zum DDR-Sport auf eigener Website.

VoK

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