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Rösser, Wolfgang

* 16.3.1914, † 14.5.2007
NDPD-Funktionär

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; Vater Klavierlehrer; Reformrealgymnasium; 1934 – 37 Ausbildung zum Versicherungskfm.; 1937 Wehrmacht, zul. Major; 1944 sowj. Gefangenschaft, Besuch von Antifa-Schulen u. Lehrtätigkeit.
1949 Rückkehr nach Dtl.; 1950 NDPD; seitdem hauptamtl. beim PV; 1950 – 52 Rektor der HS für nat. Pol. (Zentr. Parteischule der NDPD) in Waldsieversdorf (Krs. Strausberg) (Nachf. von Max Schneider); 1951 – 54 Fernstudium an der DASR Potsdam, Dipl.-Staatswiss.; 1950 – Jan. 1990 Mitgl. des Hauptaussch. der NDPD, 1952 – 89 auch des PV bzw. Präs.; 1950 – 86 Abg. der Volkskammer, 1954 – 58 stellv. Vors., 1958 – 67 Vors. der NDPD-Fraktion (Nachf. von  Heinrich Homann); 1963 – 67 stellv. Vors. der Interparl. Gruppe; 1967 – 86 Vors. des Aussch. für Haushalt u. Finanzen (Nachf. von  Manfred Flegel;) sowie Mitgl. des Präs. der Volkskammer; seit 1971 Vizepräs. der Freundschaftsges. DDR – Lateinamerika; 1963 – 82 Sekr. des Hauptaussch. der NDPD; 1974 VVO; 1982 Rentner; 1982 – 87 ehrenamtl. Mitgl. des Sekr. des Hauptaussch.; 1982 – Nov. 1989 ehrenamtl. Vors. der NDPD-PKK (Nachf. von  Ilse Rodenberg;); 28.3.1990 nach dem kooperativen Beitritt der NDPD zum Bund Freier Demokraten dessen Mitgl., dann FDP; gest. in Zeuthen (b. Berlin).

Publ.: Lehren des nat. Befreiungskampfes 1806 – 15. Berlin 1953; Probleme u. Fragen des städt. Mittelstandes u. der ehem. Mitgl. der NSDAP, Offz. u. Berufssoldaten. Berlin 1956; Du u. dein soz. Staat. Berlin 1959.
HME

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