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Rössle, Robert

* 19.8.1876, † 21.11.1956
Pathologe

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Augsburg; Vater Fabrikdir.; 1895 Abitur; anschl. Studium der Med. in München, Kiel, Straßburg; 1900 Prom.; 1904 Habil.; 1906 Privatdoz.; 1909 Prof. für Pathol. in München, 1911 Univ. Jena, 1922 Univ. Basel, seit 1929 Univ. Berlin.
1946/47 Sekretar der Math.-Naturwiss. Kl., ab 1947 Kl. Med. der DAW; NP 1949; nach dem 2. Weltkrieg führend an der Wiedereröffnung der AdW u. der Berliner Charité beteiligt; gest. in Berlin.
Internat. anerkannte Forschungen zu Fragen der Allergie u. allerg. Entzündungen; prägte den Begriff Pathergie; 1960 wurde die Geschwulstklinik des DAW-Inst. für Med. u. Biol. in Berlin-Buch nach R. R. benannt.

Publ.: Wachstum u. Altern. München 1923; Das Wachstum der Schulkinder. Jena 1924; Sektionstechnik. Berlin 1932; Zur Lehre von Zytotoxinen. Berlin 1938; Atlas der patholog. Anatomie. Stuttgart 1951.
Sek.-Lit.: Hamperl, H.: R. R. in seinem letzten Lebensjahrzehnt (1946 – 1956). Berlin, Heidelberg, New York 1976.
DiH

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