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Sandberg, Herbert

* 18.4.1908, † 18.3.1991
Grafiker, Karikaturist

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Posen (Poznań, Polen); 1925 – 28 Studium an der Kunstakad. Breslau, b. Otto Mueller; 1928 – 33 Mitarb. an Berliner Ztg.; 1929 Mitgl. der ASSO; 1930 KPD; 1934 – 45 Zuchthaus Brandenb.-Görden u. KZ Buchenwald.
1945 – 50 Hrsg. des »Ulenspiegels« (gem. mit Günther Weisenborn); 1947 – 61 Bühnenbildner für versch. Berl. Theater; 1954 – 57 Chefred. der Ztschr. »Bildende Kunst«; danach freischaff. in Berlin; 1972 Prof.; 1973 u. 1983 NP; 1983 AdK.
Werke: Holzschnitte u. Zeichnungen: Versch. Meinungen, Die Eiferer, Angst (1948), Brecht Verhör (1959), Der Redner – Karl Liebknecht (1971), David u. Goliath (1975); graf. Folgen u. Mappen: Atom, Atom ... (1958), Der Weg (1958 ff.), Variant. zum Kommunist. Manifest – Die farbige Wahrheit (1974), Über die Dummheit in der Musik (1977), O Buchenwald, ich kann dich nicht vergessen (1980), Blumen auf Stein (1984).

Publ.: Mein Brecht-Skizzenbuch. Berlin 1967; Spiegel eines Lebens. Erinnerungen, Aufsätze, Notizen und Anekdoten. Berlin 1988.
Sek.-Lit.: Lang, L.: H. S. Leben u. Werk. Berlin 1977; Kat. H. S. AdK Berlin 1988; Kat. H. S. Pol. Grafik Abendgalerie Osnabrück/Weserburg Bremen 1981; Kat. H. S. Galerie am Fischmarkt Erfurt 1984.
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