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Schade, Günter

* 3.1.1933
Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Frankfurt (Oder); Vater Tischler; 1939 – 49 Schulbesuch u. Tischlerlehre.
1950 – 53 ABF in Potsdam; 1953 – 57 Studium der Kunstgeschichte u. der frühchristl.-byzantin. Kunst an der HU Berlin; 1957 wiss. Assistent an der Staatl. Galerie Moritzburg in Halle; 1959 Ltr. des Sektors Kunst im Museum für Dt. Geschichte in Berlin; 1962 Dir. des Kunstgewerbemuseums der Staatl. Museen zu Berlin, Schloß Köpenick; 1963 Dr. phil.; 1974 Lehrauftrag an der Kunst-HS Berlin-Weißensee; 1980 Berufung zum Honorardoz. für Kunstgeschichte; 1983 GD der Staatl. Museen zu Berlin; 1985 Promotion B zum Dr. sc. phil. u. Ernennung zum Honorarprof.; Mitgl. des Nat. u. Internat. Museumsrats (ICOM); Mitgl. der Kulturgutschutzkommission; Präs.-Mitgl. des Zentralvorst. der Gewerkschaft Kunst; 1989 Präs. des ICOM-Nationalkomitees; internat. anerkannter Glas-, Porzellan- u. Möbelexperte.
1992 stellv. GD der Staatl. Museen zu Berlin – Stiftung Preuß. Kulturbesitz; 1998 Ruhestand; 2000 Ernennung zum Stadtältesten von Berlin; zahlr. Veröff. zum Museumswesen in der DDR, zur Geschichte der Staatlichen Museen zu Berlin sowie zur Beutekunstproblematik.

Publ.: Deutsche Möbel aus sieben Jahrhunderten. Leipzig 1966; Deutsches Glas von den Anfängen bis zum Biedermeier. Leipzig 1968; Deutsche Goldschmiedekunst. Leipzig 1974; Berliner Porzellan. Zur Kunst- und Kulturgeschichte der Berliner Porzellanmanufakturen im 18. u. 19. Jahrhundert. Leipzig 1983; Die Berliner Museumsinsel. Zerstörung, Wiederaufbau, Rettung. Berlin 1986.
ChL

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