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Schäfer, Egmont

* 7.5.1908, † 14.1.2004
Zeichner

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Niederschöneweide (Krs. Teltow; ab 1920 Berlin); Vater Ing.; 1927 Abitur; 1927 – 28 Studium an der Kunstgewerbe- u. Handwerkerschule in Berlin, Tageskl. Grafik; 1928 – 31 Studium an den Vereinigten Staatsschulen für freie u. angewandte Kunst Berlin-Charlottenburg, Grafikkl. bei Emil Orlik; 1932 – 38 arbeitslos u. freiberufl. Grafiker; 1938 Berufsverbot als Maler, Grafiker u. Gebrauchsgrafiker durch die Reichskulturkammer; 1938 – 44 Offset-Hilfsarb. in einer Berliner Großdruckerei; 1944/45 Dienstverpflichtung im Heeresbekleidungsamt.
1945 wieder freiberufl. als Grafiker u. Zeichner; Beteiligung an zahlr. Ausstellungen in Berlin; Mitarb. im »Berliner Kulturkoll.« u. bei den Kunstämtern Kreuzberg u. Treptow, Betreuung von Ausstellungen; Publ. von Zeichnungen in Ztg. u. Ztschr.; 1952 – 59 VBKD; 1957 – 63 Betreuung der Malerin u. Grafikerin Sella Hasse, nach ihrem Tod 1963 deren Nachlaßverwalter, Übergabe des Nachlasses u. a. an die DAK; 1965 – 80 Betreuung der Galerie im Turm Berlin im Auftrag der VBKD/VBK; 1966 Wiederaufn. in den VBK; dann Ausstellungsbeteiligungen u. eigene Ausstellungen, u. a. Inst. für Baugebundene Kunst am Monbijou-Park Berlin, 1973; Galerie im Prater Berlin, 1977; Galerie im Alten Museum Berlin, 1981; Galerie Mitte Berlin, 1988; Berlin, 17 Künstler im Kunstförderverein Weinheim.

Sek.-Lit.: Lang, L.: E. S. In: Weltbühne 1.3.1979; Leber, W.: E. S. – Weltsicht durch ein Fernglas. In: Kat. H. Burkhardt, E. S., H. Tucholski, H. Worner. Hrsg. vom Magistrat von Berlin u. VBK Berlin, 1984; E. S. Aquarelle u. Zeichnungen aus sechs Jahrzehnten. Hrsg. von J. Semrau, Kat. Galerie Inselstraße Berlin 1991 (Bibl.).
AnS

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