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Schall, Ekkehard

* 29.5.1930, † 3.9.2005
Schauspieler, Regisseur

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Magdeburg; während der Schulzeit Schauspielunterricht; 1946 – 48 Ausbildung am Schauspielstudio Magdeburg; 1947 Bühnendebüt; 1948 – 51 Engagement in Frankfurt (Oder); seit 1952 am Berliner Ensemble (BE); Heirat mit Barbara Brecht (Berg); SED; 1974 Regiedebüt mit »Leben Eduards des Zweiten von England« von  Bertolt Brecht; Mitgl. der AdK; 1977 – 91 stellv. Intendant am BE; Mitgl. des Präs. des Verb. der Theaterschaffenden; 1979 NP.
1991 Rückzug ins Privatleben, gelegentl. Auftritte am Berliner theater 89, literar. Arbeiten; gest. in Buckow (Brandenb.).
Bühnenrollen u. a. in: 1952 »Mutter Courage u. ihre Kinder« von Bertolt Brecht, 1955 »Winterschlacht« von  Johannes R. Becher, 1959 »Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui«, 1964 »Coriolan«, 1965 »Oppenheimer« von  Heinar Kipphardt, 1978 »Leben des Galilei«, 1979 »Großer Friede« von  Volker Braun, 1987 »Untergang des Egoisten Fatzer« von Bertolt Brecht; Filmrollen u. Auftritte mit Brecht-Programmen.

Publ.: Meine Schule des Theaters. Frankfurt (Main) 2001; Buckower Barometer. Gedichte. Frankfurt (Main) 2002.
Sek.-Lit.: Stadelmaier, G.: Meister des F-Effekts. Zum Tode von E. S. In: FAZ, 5.9.2005.
BRB

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