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Schilling, Tom

* 23.1.1928
Tänzer, Choreograph

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Esperstedt (Kyffhäuser); Volksschule, zwei Jahre Handelsschule in Dessau; 1941 – 44 Theaterballettschule in Dessau, 1944 Dreherlehrling im Rüstungsbetrieb Junkers; 1945 RAD u. Wehrmacht.
1945/46 Solotänzer an der Staatsoper Dresden; Unterricht bei Dore Hoyer, 1946 – 52 am Opernhaus in Leipzig; Unterricht bei Mary Wigman (Ltr. der Ballettschule u. erste Choreographin); 1952/53 am Friedrichstadtpalast Berlin; 1953 – 56 Tanzmstr. u. Choreograph in Weimar; 1956 – 64 Ballettdir. der Dresdener Staatsoper; ab 1965 Choreograph u. künstler. Ltr. des Tanztheaters der Komischen Oper Berlin; 1972 NP; 1976 – 82 Prof. u. künstler. Ltr. der Abt. Choreogr. der Theater-HS »Hans Otto« Leipzig; 1978 – 91 AdK (Austritt); 1982 NP; Mitgl. des Direktoriums des ITI-Zentrums der DDR; 1993 Ruhestand; Gastchoreogr. u. a. in Moskau, Stockholm, Paris, Oslo, Kopenhagen, Posen, Helsinki, Wien; 2002 Aufn. in die Ehrengalerie der 101 Choreographen des 20. Jh.; lebt in Berlin.
Choreographierte u. a. »Gajaneh« (1956), »Schneewittchen« (Dresden), »Schwanensee« (1959), »Abraxas« (1966), »Phantast. Sinfonie« (UA 1977), »Der Doppelgänger« (UA 1968), »Undine« (EA 1970), »Match« (UA 1971), »Rhythmus« (UA 1971), »Romeo u. Julia« (1972), »Aschenbrödel« (1975), »Schwarze Vögel« (UA 1975), »Göttl. Komödie« (UA 1976), »Pastorale« (UA 1979), »Wahlverwandtschaften« (UA 1983), »Hoffmanns Erzählungen« (UA 1986).

Sek.-Lit.: Für T. S. Berlin 1993 (Hrsg. Komische Oper Berlin).
KoK

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