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Schilling, Viktor

* 28.8.1883, † 30.5.1960
Internist

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Torgau; Vater Militärarzt; Med.-Studium an der Berliner militärärztl. Kaiser-Wilhelm-Akad., Prom. 1909; 1910 – 14 Mitarb. am Tropeninst. in Hamburg, Studien über Infektionskrankheiten u. Hämatol.; 1914 – 17 Kriegsdienst als Lazarettchef u. Hygieniker; 1917 – 21 Assistenzarzt an der I. Med. Klinik der Charité in Berlin (b. Wilhelm His jun.); 1921 hier Habil.; 1922 a. o. Prof.; 1926 wiss. Vortragsreisen nach Moskau u. Leningrad; 1933 NSDAP; 1934 – 41 ord. Prof. für Innere Med. in Münster; 1934 mit Hans Schulten u. Werner Schultz Gründung der Dt. Ges. für Hämatol.; 1938 – 41 nebenamtl. Ltr. des Bluttransfusionslabors der Militärärztl. Akad. Berlin; 1941 – 57 ord. Prof. u. Dir. der Med. Univ.-Klinik in Rostock.
1952 Vors. der Hämatolog. Ges., Ehrenmitgl. der Europ. Ges. für Hämatol.; 1957 em.; gest. in Rostock.
Arbeitsgebiete: Blutmorphol., Hämogramm-Konzeption u. Tropenmed.
Sek.-Lit.: Fs. zum 70. Geb. von V. S. Leipzig 1955 (Hrsg. H. Hirscher).

Publ.: Das Blutbild u. seine klin. Verwertung. Jena 1912 (12. Aufl. 1943); Prakt. Blutlehre. Jena 1922 (16. Aufl. 1959).
PeS

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