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Schipanski, Dagmar

* 3.9.1943
Präsidentin des Thüringer Landtags

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Sättelstädt (b. Eisenach); Mutter Lehrerin, Vater Pfarrer; 1962 Abitur in Ilmenau; 1962 – 67 Studium der angew. Physik an der TH Magdeburg, Dipl.-Ing.; 1967 – 85 Assistentin u. Oberassistentin. an der TH Ilmenau; 1972 Zusatzstudium am Inst. für Halbleiter der AdW der UdSSR in Nowosibirsk; 1976 Prom. u. 1985 Habil. auf dem Gebiet der Festkörperelektronik; 1985 Doz., 1990 Prof. für Festkörperelektronik an der TH Ilmenau.
1990 – 93 Dekanin der Fak. für Elektrotechnik u. Informationstechnik der TH Ilmenau; 1994 Prorektorin für Bildung, 1995/96 Rektorin der TU Ilmenau (Nachf. von Eberhardt Köhler); 1996 Bundesverdienstkreuz; 1996 – 98 Vors. des Wissenschaftsrats der Bundesrep. Dtl.; seit 1998 Mitgl. der Dt. Akad. der Naturforscher Leopoldina u. der Berlin-Brandenburg. AdW; 1998 – 2003 Mitgl. der UNESCO-Weltkommission für Ethik in Wiss. u. Technol.; seit 1998 Mitgl. des MDR-Verwaltungsbeirats; seit 1999 Präs. der Dt. Krebshilfe e.V.; seit 1999 Senatorin der Max-Planck-Ges.; 1999 »Frau des Jahres«; 1999 Kand. für das Amt des Bundespräs.; 1999 – 2004 Min. für Wiss., Forschung u. Kunst des Freistaats Thür. (Nachf. von  Gerd Schuchardt); seit 2000 Mitgl. des Kuratoriums der Dt. Stiftung Denkmalschutz; seit 2000 CDU, 2000 – 06 Mitgl. des Präs. der CDU; 2002 – 04 Präs. der Kultusminister-Konferenz; seit 2003 Vors. des Vorst. der Lennart-Bernadotte-Stiftung; Botschafterin des Interessenverb. Initiative Neue Soziale Marktwirtsch.; Juli 2004 – Sept. 2009 MdL u. Präs. des Thür. Landtags (Nachf. von  Christine Lieberknecht).

Publ.: Zur Anwendbarkeit abgeschiedener Isolatorschichten. Ilmenau 1976; Beiträge zur Technologiecharakterisierung. Ilmenau 1985; Impulse für die Zukunft. Stuttgart 2002.
HME

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