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Schleime, Cornelia

* 4.7.1953
Malerin, Filmemacherin, Dichterin

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; 1970 – 72 Friseurlehre; dann bis 1974 Studium Maskenbildnerei an der HS für Bildende Kunst (HfBK) Dresden, Abbruch des Studiums; Pferdepflegerin an der Vollblutrennbahn Dresden; 1975 – 80 Studium der Grafik u. Malerei an der HfBK Dresden; 1980 – 82 Kand. des VBK; 1981 Ausstellungsverbot; Gründungsmitgl. einer Dresdener Psychedelic-Punkband; 1982 Austritt aus dem VBK; 1984 Übersiedl. nach Berlin (West); Verlust der bis dahin entstandenen künstler. Arbeiten, deren Verbleib bis heute ungeklärt; 1985 Arbeitsstipendium des Senators für Kulturelle Angelegenh. Berlin (West); 1989 – 90 DAAD-Stipendium in New York; 1989 – 92 Film Performances in Dtl. u. den USA, 1990 Lectures an versch. HS in Kalifornien.
1992 Preisträgerin der Projektbörse »Mauer im Kopf« der Stiftung Neue Kultur Berlin; 1992 Studienreise nach Kenia, 1993 Reisestipendium für Indonesien; 1995 Ltg. von Kreativworkshops für Industriemanager u. für Kinsey & Co.; zahlr. Ausstell. im In- u. Ausland, u. a. Niederl., Frankreich, Spanien, Portugal, Norwegen, USA, Japan, Brasilien, Polen u. der Schweiz; Veröff. von Gedichten in Anthol. u. Texten zur zeitgenöss. Kunst, Künstlerbücher; seit 2000 Mitgl. der Sächs. AdK; 2005 Professur in Münster.

Publ.: Bis auf weitere gute Zusammenarbeit, (1985) 7284. Amsterdam 1993; Ich sehe was, was ihr nicht seht. Oldenburg 2005; Weit fort. Roman. Hamburg 2008; Love affairs. München 2008; Lust. München 2008.
Sek.-Lit.: Gillen, E.: Der Osten im Westen. In: Tiefe Blicke. Kunst der 80er Jahre. Köln 1985; Fritsche, K.: Interview mit C. S. In: Gegenbilder – Filmische Subversion in der DDR 1976 –89. Hrsgb. von K. Fritsche u. C. Löser. Berlin 1996; Kaiser, P., Petzold, C.: Boheme u. Diktatur in der DDR. Berlin 1997; Gallwitz, K.: C. S. – Notizen zum Nachlaß auf Lebenszeit. In: Eine etwas umständliche Art, sein Herz zu verlieren. Personalkat. C. S. Hrsg. von der Galerie Michael Schultz. Berlin 1998.
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