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Schmidt, Hans

* 17.1.1923
Vorsitzender der IG Metall

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Klaber (Krs. Güstrow); Vater Arbeiter; Volksschule in Rostock; 1928 – 33 SAJ (Rote Falken); 1937 – 40 Ausbildung zum Metallflugzeugbauer; danach im Beruf tätig; ab 1942 Militärdienst, Flak; zugl. Flugzeugbau-Studium an der Ing.-Schule Stettin, 1943 Abbruch des Studiums; Kriegsdienst (Flak).
1945 – 47 Maschinenschlosser in Rostock; 1946 SPD/SED; FDGB; 1947 Betriebsratsvors.; Mitgl. des Landesvorst. Mecklenb. der IG Metall; 1948/49 Besuch von Partei- u. Gewerkschaftsschulen; 1949 Mitgl. des Zentralvorst. der IG Metall u. seines Sekr.; seit Sept. 1952 Vors. der IG Metall (Nachf. von Emil Otto); 2.10.1953 Absetzung als Vors. u. Ausschl. aus dem Zentralvorst. der IG wegen »arbeiterfeindl. Haltung« am u. nach dem 17.6.1953, 16.9.1953 SED- u. 1.10.1953 FDGB-Ausschl. u. a. wegen »falscher Konzeption« über die Stellung der Gewerkschaften zu Staat u. SED sowie wegen »Fraktionsbildung«; anschl. Maschinenschlosser in der Neptunwerft Rostock; zeitw. Assistent des Werkltr.; 1954/ 55 Aufhebung des SED- u. FDGB-Ausschl.; ab 1956 tätig im Fischkombinat Rostock; Ruhestand.

Publ.: Die Rolle des Meisters. Berlin 1951.
Sek.-Lit.: Hürtgen, R.: Zwischen Disziplinierung u. Partizipation. Köln 2005.
HME

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