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Schmidt, Heinz

* 26.11.1906, † 14.9.1989
Intendant des Berliner Rundfunks

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Halle; Vater Arbeiter; Volksschule; Ausbildung zum Bergarb.; 1926 SPD; Mitarb. in versch. SPD-Ztgn.; 1930 – 33 Studium der Staats- u. Rechtswiss. in Halle; 1931 KPD; ab 1933 illeg. Parteiarbeit in Dtl.; 1934 zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt, Haft in Brandenb.-Görden u. KZ Lichtenburg; 1937 Emigr. über die ČSR nach England; Mitgl. u. ab 1941 Ltr. der dortigen KPD-Landesgr.; 1943 – 45 Chefred. der Ztschr. »Freie Tribüne« in London (»Jack Morell«).
1946 Rückkehr nach Dtl.; KPD/SED; 1946 – 49 Intendant des Berliner Rundfunks (Nachf. von  Max Seydewitz), Absetzung durch PB-Beschluß vom 20.10.1949 wegen »nationalistischer Überheblichkeit« u. »ungenügender pol. Wachsamkeit«; 1950 – 55 Bewährungsauftrag in der Prod.; 1955/56 Chefred. der Ztschr. »Magazin«; 1956 – 58 Chefred. der satir. Ztschr. »Eulenspiegel«, 1958 abgesetzt; 1957 – 64 Mitgl. des Präs. u. Sekr. des NR der NF; 1958 – 64 Ltr. der Presseabt. des NR; 1964 – 76 Vors. des Afro-Asiat. Solidaritätskomitees; Rentner; verh. mit  Eva Schmidt-Kolmer; gest. in Berlin.

AnH

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