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Schmidt, Max

* 6.1.1932
Gesellschaftswissenschaftler

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Mühlhausen; Vater Kellner; nach dem Abitur beschäftigt beim Arbeitsamt u. am Gericht Mühlhausen; 1951 bei der SDAG Wismut in Oberschlema; 1953 SED; FS-Lehrerprüfung für Ges.-Wiss. an der Verw.-Schule in Weimar; anschl. bis 1956 dort als Lehrer tätig; 1954 – 57 Studium der Staats- u. Rechtswiss. an der DASR Potsdam; 1957 – 59 dort wiss. Assistent u. Oberassistent; 1958 jur. St.-Ex.; Dipl.-Staatswiss. u. Dipl.-Jur.; ab 1959 wiss. Mitarb. der Abt. Staats- u. Rechtsfragen beim ZK der SED; 1965 – 73 Sektorltr. u. stellv. Abt.-Ltr. in der Westabt. des ZK der SED; 1972 am IfG Prom. zum Dr. phil. auf dem Gebiet Imperialismustheorie; 1972/73 Studium an der PHS der KPdSU in Moskau; 1973 – 91 Dir. des IPW (Nachf. von  Herbert Häber); 1974 Prof. am IfG; ab 1976 Mitgl. des Red.-Kolleg. des theoret. SED-Organs »Einheit«; 1980 ord. Prof. für pol. Ökon. am IPW; 1982 Vizepräs. des Friedensrats der DDR u. 1983 Mitgl. des Weltfriedensrats; 1984 Habil., Vors. des Wiss. Rats für Imperialismusforschung; 1984 Korr. Mitgl. der AdW; Mitgl. ltd. bzw. beratender Gremien versch. internat. Inst., so ab 1985 des Institute for East-West-Security-Studies New York, 1986 des Inst. für Friedensforschung u. Sicherheitspol. der Univ. Hamburg, des Konfliktforschungsinst. SIPRI Stockholm (bis 1989); 1988 Vorstandsmitgl. u. Vors. des wiss. Beirats des Internat. Inst. für den Frieden Wien; 1986 VVO; 1992 Vorruhestand; Mitgl. der Leibniz-Sozietät.
Arbeitsthemen: Staats- u. Rechtsentw. in der Bundesrep. Dtl.; Imperialismusforschung.

Publ.: Für die Zukunft des Menschen – Neues Denken u. Handeln. Berlin 1989 (mit W. Schwarz).
HaS

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