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Schön, Otto

* 9.8.1905, † 15.9.1968
Leiter des Büros des Politbüros des ZK der SED

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Königsberg (Ostpr./Kaliningrad, Rußland); Stiefvater Töpfer; Volksschule in Königsberg, Realschule in Berlin; 1920 – 23 Ausbildung zum Versicherungs- u. Bankangest.; 1923 – 28 Bankangest. in Berlin; 1921 ZdA u. 1922/23 ZA von dessen Jugendorg.; 1922 KJVD; 1923 – 27 Funktionen in Berlin-Friedrichshain u. Berlin-Brandenb.; ab 1925 Mitgl. der KJVD-Revisionskommission; KPD u. RHD; 1927/28 Mitgl. u. 1928 Sekr. der KPD-UBL Berlin-Kreuzberg; 1928/29 Mitgl. der BL Ostsachsen; 1929/30 Ltr. des UB Freital; 1932/33 Vors. der Beschwerdekommission in Sachsen; 1930/31 Org.-Ltr. u. 1931 – 33 Pol.-Ltr. der RHD Sachsen; Mai 1933 verhaftet, Nov. wegen weitergeführter Tätigkeit der RHD zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, 1933 – 36 Haft in Bautzen, 1936/37 KZ Sachsenburg; 1937 – 42 Metallhilfsarb. u. Ausbildung zum Elektroschweißer; 1942/43 Wehrmacht, verwundet entlassen; ab Juli 1943 illeg. pol. Arbeit in Leipzig; Okt. 1943 – Mai 1945 kfm. Angest.
April 1945 Gründer des Hilfsaussch. für die OdF in Leipzig; Sekr. der KPD-KL; 1946/47 Vors. des SED-KV Dresden; 1946 – 50 Stadtverordn. in Dresden; 1947 – 50 2. Sekr. des SED-LV Sachsen (Nachf. von  Erich Mükkenberger); 1949/50 Vors. des Landesaussch. Sachsen der NF; Mitgl. des NR der NF; 1950/ 51 Mitgl. des Koreakilfsaussch.; 1950 – 68 Mitgl. des ZK der SED u. 1950 – 53 seines Sekr.; 1950 – 68 Ltr. des Büros des PB des ZK (fakt. Nachf. von  Alexander Lösche bzw.  Rudolf Thunig), enger Mitarb. von  Walter Ulbricht; 1958 – 68 Abg. der Volkskammer; gest. in Berlin; 1985 DDR-Sonderbriefmarke mit dem Portrait von Sch.

BRB; HME

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