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Schönemann, Horst

* 19.1.1927, † 14.6.2002
Regisseur

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Wuppertal-Elberfeld; Vater Grafiker; 1947/48 Schauspieler am Stadttheater Wernigerode; 1948 – 50 Ausbildung an der Schauspielschule des Dt. Theaters Berlin (DT) u. a. bei  Gerda Müller; 1949 – 54 Schauspieler u. Regieassistent am DT; seit 1951 als Schauspieler in zahlr. DEFA-Filmen; 1952 erste Inszenierung am Theater der Bergarb. in Senftenberg; dort 1954 – 59 Oberspielltr.; 1959 Kunstpreis; 1959 – 63 Regisseur am Maxim-Gorki-Theater Berlin; 1963 – 66 Oberspielltr. der Vereinigten Bühnen Maxim-Gorki-Theater u. Volksbühne Berlin; 1964 u. 1969 NP (im Koll.); 1966 – 72 Oberspielltr. u. stellv. Intendant am Landestheater Halle; 1966 – 85 im Vorst. des Verb. der Theaterschaffenden der DDR; 1969 DAK; 1972 – 78 Oberspielltr. am DT; 1979 künstler. Ltr.; 1981 – 93 Regisseur u. Schauspieldir. am Sächs. Staatsschauspiel Dresden; SED; Mitgl. der SED-KL Dresden; 1996 Ruhestand; gest. in Dresden.
Inszenierungen u. a.: etwa 80 Bühneninszenierungen, darunter 30 UA u. DDR-Erstaufführungen; 1952 »Die Moral der Frau Dulski« (DT), 1956 Senftenberg u. 1971 Halle »Nachtasyl«, 1967 »Die Räuber« (Halle), 1968 »Die Aula« (UA Halle), 1972 »Die neuen Leiden des jungen W.« (UA Halle), 1979 »Guten Morgen, du Schöne« (UA DT); Inszenierungen in Dresden u. a. 1980 »Jutta oder die Kinder von Damutz«, 1982 »Don Karlos«, 1983 »Bruder Eichmann« (DDR-EA), 1984 »Der Sturm«, 1986 »Wir, die Endesunterzeichneten«, 1987 »Sommergäste«, 1990 »Laura u. Lotte«; 1991 »Hochzeit«; 1993 »Purpurstaub«.

Sek.-Lit.: Funke, C.: Der Regisseur H. S. Bericht, Analyse, Dokumentation. Berlin 1971.
AuR

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