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Schorn, Christine

* 1.2.1944
Schauspielerin

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Prag; Eltern Schauspieler; Übersiedl. der Fam. von Kiel nach Ost-Berlin; 1961 – 64 Studium an der Staatl. Schauspielschule Berlin; seit 1964 Mitgl. des Ensembles des Dt. Theaters Berlin; Debüt in Wiktor Rosows »Unterwegs« (R:  Friedo Solter); wichtige Bühnenrollen in Gotthold E. Lessings »Nathan der Weise«,  Peter Hacks’ »Amphitrion«, Friedrich Schillers »Kabale u. Liebe«, Anton Tschechows »Onkel Wanja« u. »Der Kirschgarten«, Federico García Lorcas »Doña Rosita bleibt ledig«, Bernard Shaws »Haus Herzenstod«, Tadeusz Różewiczs »Weiße Ehe« u. a.; 1973 – 80 aus priv. Gründen Theaterpause, seitdem wieder am Dt. Theater; zahlr. Rollen in Spiel- u. Fernsehfilmen, u. a. in  Lothar Warnekes »Die Beunruhigung« (1982) u. »Eine sonderbare Liebe« (1984),  Frank Beyers »Nachtspiele« u. »Der Verdacht«, Wolf-Dieter Panses dreitlg. TV-Film »Bebel u. Bismarck« (1987); »Diktatur des Gewissens« (1990); 1968 u. 1986 NP; Heinrich-Greif-Preisträgerin.
Nach 1990 Rollen in zahlr. Fernsehfilmen, u. a. in »Ein Kerl wie Samt u. Seide« (1993), zus. mit  Manfred Krug in der Satireserie »Wir sind auch nur ein Volk« (1994), »Der Sohn der Kommissarin« (1997); »Die Mörderin« (1999), »Die Nachrichten« (2005), »Das Gespenst« (2008) sowie in Spielfilmen, u. a. »Good bye, Lenin!« (2003), »Frei nach Plan« (2008, Dt. Filmpreis als beste Nebendarstellerin), Novemberkind (2008).

BRB

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