Biographische Datenbanken

Schuder, Rosemarie

* 24.7.1928, † 5.5.2018
Schriftstellerin

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Jena in einer großbürgerl. Fam.; Vater Schriftsteller u. Prof.; Lyzeum, 1947 Abitur; freie Mitarb. bei den Ztgn. »Tägl. Rundschau« u. »Neue Zeit«; 1947 Mitgl. des VDP; 1951 CDU; DSV; Mitgl. seines Präs.; 1958 Heinrich-Mann-Preis; debütierte nach einem Studienaufenthalt im Jenaer Glaswerk 1952 mit »Glas. Begegnungen im Volkseigenen Jenaer Glaswerk Schott & Gen.«; 1957 u. 1959 Studienreisen nach Italien; schrieb danach hauptsächl. hist. Romane, u. a. »Der Ketzer von Naumburg« (1955), »Hieronymus Bosch« (1975), »Serveto vor Pilatus« (1982); 1958 Heinrich-Mann-Preis; 1976 Lion-Feuchtwanger-Preis; 1978 Mitgl. des PEN-Zentrums DDR, dann des PEN-Zentrums Dtl.; 1969, 1978 u. 1988 NP; 1988 Goethe-Preis; März 1990 Austritt aus der CDU; seit 1958 verh. mit dem Publizisten  Rudolf Hirsch; Mitgl. der Dt. Schillerges.; gest. in Berlin.

Publ.: Paracelsus u. der Garten der Lüste. Berlin 1972; Agrippa oder das Schiff der Zufriedenen. Berlin 1977; Der gelbe Fleck: Wurzeln u. Wirkungen des Judenhasses in der dt. Geschichte. Berlin 1987 u. Die Bilder der Königin. Berlin 1990 (beide zus. mit R. Hirsch); Welt u. Traum des Hieronymus Bosch. Ein Diskurs. Berlin 1991; Boticelli. Berlin 1996; Nummer 58866 – Judenkönig (mit R. Hirsch). Berlin 1996; Hochverrat oder Seltsame Wege zu Ferdinand Freiligrath. Zürich 2001; Dt. Stiefmutterland. Teetz 2003; Der »Fremdling aus dem Osten«. Eduard Lasker – Jude, Liberaler, Gegenspieler Bismarcks. Potsdam 2009.
BRB; HME

© Die Urheberrechte am Lexikon und aller seiner Teile liegen beim Ch. Links Verlag. Die Weiterverwendung von Biographien oder Abschnitten daraus bedürfen der Zustimmung des Verlages.
Redaktionsschluss: Oktober 2009. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet.
Ch. Links Verlag, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin, Tel. 030- 44 02 32-0, mail@christoph-links-verlag.de

Zum Abkürzungsverzeichnis