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Schütz, Helga

* 2.10.1937
Schriftstellerin

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Falkenhain (b. Goldberg, Schles. / Sokołowiec, Polen) in einer Arbeiterfamilie, lebte ab 1944 in Dresden bei der Großmutter; hier Grundschule u. Lehre als Gärtnerin; 1955 – 58 ABF in Potsdam; anschl. Studium an der Dt. HS für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg, Dipl.-Dramaturgin; seit 1962 freischaff. u. a. als Szenaristin für die DEFA; schrieb Szenarien mehrerer herausragender Filme, u. a. »Lots Weib« (UA 1965), »Die Schlüssel« (1973), »Stein« (1991), R: jeweils  Egon Günther, sowie vielbeachtete Erzählungen, u. a. »Vorgeschichten oder Schöne Gegend Probstein« (1971), »Festbeleuchtung« (1974), »Julia oder Erziehung zum Chorgesang« (1980), »In Annas Namen« (1987); 1973 Heinrich-Mann-Preis; 1974 Fontane-Preis; vom MfS als feindl.-negative Person im OV »Jette« überwacht; zeitw. verh. mit dem Filmregisseur u. Schriftst. Egon Günther.
Nach 1990 Stipendiatin an der Villa Massimo in Rom; Lehrauftrag in Cleveland (Ohio, USA); 1991 Stadtschreiberpreis der Stadt Mainz; 1992 Brandenb. Literaturpreis; 1993 Prof. für Drehbuchschreiben an der HFF Potsdam-Babelsberg; lebt in Potsdam-Babelsberg.

Publ.: In Annas Namen. Berlin 1986; Heimat süße Heimat. Zeit-Rechnungen in Kasachstan. Berlin 1992; Vom Glanz der Elbe. Berlin 1995; Grenze zum gestrigen Tag. Berlin 2000; Dahlien im Sand. Mein märkischer Garten. Berlin 2002; Knietief im Paradies. Berlin 2005.
LeK; IKF

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