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Schwarz, Jaecki

* 26.2.1946
Schauspieler

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin-Köpenick; spielte bereits in der Schulzeit im Schultheater u. Jugendklub des Dt. Theaters; Abitur; Ausbildung zum Fotochemiefacharb.; 1965 – 69 Studium an der HFF; von  Konrad Wolf für den Film entdeckt, spielte 1967 die Hauptrolle in dessen Antikriegsfilm »Ich war neunzehn«, wurde populär in Filmrollen wie der des liebenswerten Spinners Herb in der Fernfahrergeschichte »Weite Straßen – stille Liebe« (1969); insg. ca. 120 Film- u. Serienrollen bei DEFA u. DFF, u. a. 1974 neben  Jutta Hoffmann in »Die Schlüssel« (R:  Egon Günther), 1982 »Bürgschaft für ein Jahr« (R:  Herrmann Zschoche); 1969 Bühnendebüt als Romeo in Shakespeares »Romeo u. Julia« an den Städt. Bühnen Magdeburg, später als Puck im »Sommernachtstraum«, in  Heiner Müllers »Weiberkomödie« u. der Bühnenbearbeitung von  Hermann Kants Roman »Die Aula«; 1974 – 97 Mitgl. des Berliner Ensembles, hier vorwiegend in Brecht-Stücken beschäftigt, u. a. auch in »Lenins Tod« von  Volker Braun (1989); Kunstpreis der DDR.
Ab Mitte der 1990er Jahre freiberufl., u. a. 1996 in  Katharina Thalbachs Inszenierung des »Hauptmann von Köpenick« am Berliner Maxim-Gorki-Theater; Rollen in versch. TV-Serien, u. a. »Liebling Kreuzberg« (1992), seit 1994 in einer Nebenrolle in der ZDF-Serie »Ein starkes Team«; seit 1996 als Hauptkommissar Schmücke in »Polizeiruf 110«, 2000 – 04 als Chefarzt Friedländer in »Für alle Fälle Stefanie«; Sprecher für Dokumentarfilm, Hörspiel u. Synchron; lebt in Berlin.

MaB; ChK

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