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Seeger, Bernhard

* 6.10.1927, † 14.3.1999
Schriftsteller

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Roßlau (Elbe); Vater Schlosser; Mittelschule; Ausbildung an der Lehrerbildungsanstalt in Köthen; 1944 NSDAP; RAD in Zerbst; 1944/45 Wehrmacht; Mai – Dez. 1945 sowj. Kriegsgefangenschaft.
1945 Rückkehr; Neulehrerkurs; 1946 SED; FDJ; DSF; KB; 1946 – 52 Lehrer in märk. Dörfern, zul. in Beelitz; Volkskorrespondent der Ztg. »Märk. Volksstimme«; 1952/53 Lektor im Verlag Neues Leben; 1952 DSV; 1953 – 56 freischaff. Schriftst. in Stücken (b. Potsdam); 1954/55 Reporter in Vietnam; 1956/57 Abt.-Ltr. im Sekr. des DSV; ab 1957 erneut freischaff. Schriftst.; 1957 – 60 u. ab 1969 Mitgl. des DSV-Vorst.; 1964 Mitgl. der SED-BL Potsdam; ab 1967 Mitgl. des ZK der SED; 1969 – 91 AdK; 1953 – 72 vom MfS als GH, GHI, IMK »Karl Feuerherd« erf.; 1956 Fontane-Preis; 1960 Erich-Weinert-Medaille; 1962 Lit.-Preis des FDGB; 1962 Heinrich-Mann-Preis; 1963 u. 1967 NP; 1968 Johannes-R.-Becher-Medaille; 1969 Banner der Arbeit; 1981 u. 1983 Kunstpreis des FDGB; 1983 VVO; 1987 KMO.
In seinen Romanen »Herbstrauch« (1961), »Vater Batti singt wieder« (1972), »Menschenwege« (2 Bde. 1974 u. 1987), in den Hör- u. Fernsehspielen »Rauhreif« (1963), »Hannes Trostberg« (1966) u. a. Werken gestaltete S. unkrit. affirmativ vorwiegend Probleme des soz. Alltags auf dem Lande.

Publ.: Hannes Trostberg. Die Erben des Manifests. Berlin 1968.
HeM; BRB

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