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Seiler, Heinz

* 23.4.1920, † 15.9.2002
Handballtrainer

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. Fraureuth (Thür.); Vater Gastwirt; Volksschule, Lehre als Landmaschinenschlosser; Leichtathlet u. Handballspieler in Fraureuth; Kriegsdienst, Mitgl. im LSV Schweinfurt (1943 im Finale um die Dt. Feldhandballmeisterschaft gegen SV Polizei Hamburg 6:12); Fronteinsatz (Verwundung), 1945 Kriegsgef.
1946 – 56 Handballspieler bei SG Stahl bzw. BSG Motor Fraureuth; Trainer der Frauenmannschaft der SG bzw. BSG Schuhmetro Weißenfels; 1948 Dir. der Sportschule des DS in Bad Blankenburg; Berufung in die Thüringen-Landesauswahl; 1950 – 52 Mitgl. der Handball-Nationalmannschaft (3 Länderspiele, 1 Tor); 1953 – 76 Trainer der DDR-Handballnationalmannschaft der Männer; Fernstudium an der DHfK Leipzig, Dipl.-Sportlehrer; 1957 Wechsel nach Berlin; 1958 Co-Trainer der gesamtdt. WM-Auswahl im Hallenhandball (3. Pl.) u. 1963 im Feldhandball (Weltmeister); Trainer der DDR-Nationalmannschaften 1963 (Weltmeister im Feldhandball) sowie 1970 u. 1974 (Vizeweltmeister im Hallenhandball); 1977 – 85 Cheftrainer des Dt. Handball-Verb. (DHV); 1975 Mitgl. des Rats der Internat. Handball-Föderation (IHF), 1980 – 88 Präs. der Entwicklungskommission; danach Ehrenmitgl. der IHF; Verdienter Meister des Sports, VVO; gest. in Berlin.

VoK

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