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Simon, Günther

* 11.5.1925, † 25.6.1972
Schauspieler

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; Vater Bankkfm.; Volksschule u. Gymnasium in Berlin; 1933 erster Bühnenauftritt als Kinderdarsteller; 1942 priv. Schauspielunterricht; RAD, Wehrmacht (Fallschirmjäger); Kriegsgefangenschaft in USA u. Großbritannien; dort Auftritte in Lagertheatern.
Nach Rückkehr 1947 Abschl. an der Schaupielschule des Hebbel-Theaters Berlin; Engagements in Köthen, Schwerin, Leipzig u. 1950 Berlin; zunächst Bühnengastspiele, dann, gefördert von  Martin Hellberg (Film »Das verurteilte Dorf«, 1952, R: Martin Hellberg), vornehml. bei der DEFA tätig (rund 50 Filme); 1954 SED; NP; Rollen u. a.: 1954 u. 1955 TR in »Ernst Thälmann – Sohn seiner Kl.« u. »Ernst Thälmann – Führer seiner Kl.« (beide R:  Kurt Maetzig); 1955 Heinrich-Greif-Preis; 1956 Preis als bester Schauspieler auf den Filmfestspielen in Karlovy Vary; 1957 »Tinko« (nach  Erwin Strittmatter), »Der Lotterieschwede« (nach Martin Andersen Nexö); 1958 »Das Lied der Matrosen« (R: Kurt Maetzig), »Sonnensucher« (R:  Konrad Wolf); 1969 »Krupp u. Krause« (TV, R:  Horst E. Brandt); 1969 NP; 1971 »KLK an PTX – Die Rote Kapelle« (R: Horst E. Brandt).

BRB

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