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Singhuber, Kurt

* 20.4.1932, † 15.10.2005
Minister für Erzbergbau, Metallurgie u. Kali

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Wien; Vater Arbeiter; bis 1950 OS, Abitur; 1945 Mitgl. eines Antifa-Jugendaussch.; 1946 – 60 FDJ; 1949 – 51 Vors. der Ortsgr. Wildau; 1950/51 Praktikant im VEB ABUS Wildau, Facharbeiterabschl. als Maschinenschlosser; 1951 SED; 1951/52 Studium an der TH Dresden u. 1952 – 57 am Metallurg. Inst. in Dnepropetrowsk (UdSSR), Dipl.-Ing.; 1957/58 Konstrukteur; 1958/59 Ltr. des Konstruktionsbüros; 1957 – 61 Techn. Dir. im VEB Schwermaschinenbau »Heinrich Rau« Wildau; ab 1958 Mitgl. des Zentr. Arbeitskrs. für Forschung u. Technik »Walzwerkausrüstungen« u. ab 1963 des Zentr. Arbeitskrs. »Eisen« des Forschungsrats der DDR; bis 1961 Fernstudium an der HfÖ Berlin, Dipl.-Wirtsch.;
1961 – 64 außerplanm. Aspirant u. Lehrbeauftr. an der TH »Otto von Guericke« Magdeburg; 1961 – 65 Techn. Dir. bzw. Werkdir. des VEB Schwarzmetallurgieprojektierung Berlin; 1966/ 67 stellv. Minister für Erzbergbau, Metallurgie u. Kali; ab 1966 a. o. Mitgl. des Forschungsrats u. Ltr. der DDR-Delegation in der Ständ. Kommission für Schwarzmetallurgie im RGW; Juli 1967 – Nov. 1989 Minister für Erzbergbau, Metallurgie u. Kali (Nachf. von  Kurt Fichtner); 1967 Prom. zum Dr.-Ing. an der TH Magdeburg, 1968 – 73 Fernstudium an der PHS, Dipl.-Ges.-Wiss.; 1974 VVO; Nov. 1989 – März 1990 Minister für Schwerindustrie; gest. in Berlin.

Publ.: Beitrag zur Frage der Leistungssteigerung von Kaltpilgermaschinen. Magdeburg 1967.
HaS; HME

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