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Sommer, Reinhard

* 13.7.1921
Gewerkschaftsfunktionär

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Köppelsdorf (Krs. Sonneberg, Thür.); Vater Arbeiter; Volksschule; 1936 – 39 Ausbildung zum Bau- u. Maschinenschlosser;
1939 – 41 Mechaniker u. Einrichter; ab 1941 Kriegsdienst (Luftwaffe), Uffz.; 1945 Kriegsgefangenschaft, Flucht.
1945 FDGB; 1945/46 SPD/SED; 1945 – 47 Werkzeugmacher, Werkmstr.; ehrenamtl. Gewerkschaftsfunktionen, u. a. Mitgl. des FDGB-Ortsvorst. Sonneberg; 1947/48 Sekr. des Gebietsvorst. Sonneberg u. Mitgl. des Landesvorst. Thür. der IG Metall; Mitgl. des Sekr. der SED-KL Sonneberg; 1948/49 Vors. des FDGB-Krs.-Vorst. Sonneberg; 1949/50 Studium an der PHS; anschl. bis 1952 Instrukteur u. Abt.-Ltr. des FDGB-Bundesvorst.; 1952 – 57 stellv. Vors. des Zentralvorst. der IG Metallurgie; 1957 – 59 BGL-Vors. im VEB Berliner Metallhütten- u. Halbzeugwerke; 1959 – 61 Mitgl., dann Vors. des Bez.-Vorst. Berlin der IG Metall; 1960 – 62 Fernstudium an der Ing.-Schule für Maschinenbau u. Elektrotechnik Berlin-Lichtenberg, Techniker; 1962 – 64 Studium an der KMU Leipzig, Dipl.-Wirtsch.; 1961 – 88 Vors. des Zentralvorst. der IG Metall (Nachf. von  Rolf Berger); 1961 – 89 Mitgl. des FDGB-Bundesvorst.; 1961 – 88 Mitgl. des Präs.; 1961 – 78 Vizepräs. u. 1978 – 89 Präs. der Internat. Vereinigung der Gewerkschaften der Metallarb. im WGB; 1978 – 89 Mitgl. des Gen.-Rats des WGB; 1976 – 89 Abg. der Volkskammer; 1981 – 89 stellv. Vors. der FDGB-Fraktion; 1981 VVO; 1988/89 Vors. der Veteranenkommission beim FDGB-Bundesvorst.

Publ.: Komplexe Rationalisierung u. soz. Wettbewerb. Berlin 1960; Die nächsten Aufgaben der IG Metall. Berlin 1971.
HME

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