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Spies, Leo

* 4.6.1899, † 1.5.1965
Komponist

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Moskau; Vater dt. Vizekonsul u. Kfm.; Dt. Petri-Pauli-Gymnasium in Moskau; Kompositionsstudium 1913 – 15 in Moskau, 1915/ 16 in Dresden, 1916/17 an der HS für Musik Berlin; 1917/18 Soldat; 1921 priv. Kompositionsstudium bei Ernst Krenek; 1924 – 28 Kapellmstr. am Stadttheater Rostock; 1929 – 35 Dirigent u. musikal. Ltr. des Balletts der Staatsoper Berlin; 1935 – 44 Kapellmstr. am Dt. Opernhaus Berlin.
1945 – 47 Kapellmstr. an der Städt. Oper Berlin; seit 1954 freischaff.; 1951 Gründungsmitgl. des VDK, 1951 – 54 Vors. des Bez.-Verb. Berlin; 1952 DAK; 1954 hier Ausbildung von Mstr.-Schülern; bis 1965 Sekr. der Sekt. Musik; 1953 Goethe-Preis der Stadt Berlin; 1956 NP; 1959 Prof.; komponierte in allen musikal. Genres, z. B. sinfon. Musik, u. a. zwei Sinfonien, Ballette, u. a. »Apollo u. Daphne«, »Don Quijote«, in den 50er Jahren bes. pol. Massenlieder, später Kindermusik; gest. in Ahrenshoop.

ToM

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