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Springer, Günter

* 15.4.1922, † 26.9.2013
Vorsitzender des Rats des Bezirks Frankfurt (Oder)

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; Vater selbst. Schmiedemeister, Mutter Hausfrau; 1928 – 37 Privatschule u. Realgymnasium in Berlin; 1937 – 40 Lehre als Buchdrucker in Berlin; 1940 – 45 Wehrmacht.
1945 Hilfsarb. in einer Schmiede in Beeskow; KPD; 1945 / 46 Sachbearb. bzw. Abt.-Ltr. im Gewerbeamt u. beim Landratsamt Beeskow-Storkow; 1945 Ltr. des antifasch. Kreisjugendaussch. im Krs. Beeskow-Storkow; ab Febr. 1946 Ltr. des Dezernats Handel, Versorgung u. Erfassung landwirtschaftl. Erzeugnisse im Landratsamt Beeskow-Storkow; 1946 / 47 Kreisjugendltr. bzw. Vors. des FDJ-Kreisvorst. Beeskow-Storkow; 1946 SED; Abg. des Kreistags Beeskow-Storkow u. Stadtverordn. der Kreisstadt Beeskow; 1947 Ltr. des Informationsdienstes des Landratsamts u. verantw. Red. der »Beeskower Kreisnachrichten«; 1949 Qualifizierungskurs an der DVA Forst-Zinna, anschl. Ltr. der Sonderkontrollkomm. zur »Bekämpfung undemokrat. Erscheinungen« im Krs. Lebus der Landesreg. Brandenb.; 1949 pers. Referent des Ministers des Innern des Landes Brandenb.; 1949 – 51 Kreisrat für Inneres u. stellv. bzw. amt. Landrat der Krs. Beeskow-Storkow bzw. Calau-Senftenberg; Mai 1951 Medaille für ausgezeichnete Leistungen als erster Landrat der DDR; 1951 / 52 Ministerialdir. u. HA-Ltr. Erfassung u. Aufkauf landwirtschaftl. Erzeugnisse der Landesreg. Brandenb.; 1951 – 54 Fernstud. an der DASR Potsdam, Dipl.-Staatswiss.; 1952 – 55 Sekr. des Rats des Bez. Frankfurt (Oder) u. Abg. des Bezirkstags; 1955 / 56 amt. Vors., 1956 – 60 Vors. des Rats des Bez. Frankfurt (Oder), 1960 Ablösung aus gesundheitl. Gründen; 1960 – 80 Dir. des Inst. für Verwaltungsorg. u. Bürotechnik der DASR in Leipzig; 1968 Prom. zum Dr. jur. an der Rechtswiss. Fak. der MLU Halle mit einer Arbeit zum Thema »Einführung der maschinellen Datenverarbeitung beim Rat der Stadt Altenburg – eine objektive Voraussetzung für die Erhöhung der Wissenschaftlichkeit der Leitungstätigkeit und Verwaltungsarbeit«; 1971 Verleihung der facultas docendi und Berufung zum Honorarprof. für soz. Verwaltungsorg. an der DASR Potsdam; seit 1981 Ruhestand; 1981 / 82 stellv. Vors., 1982 – 89 Vors. der Kommission zur Betreuung alter verdienter Parteimitglieder u. Mitgl. der SED-Stadtbezirksltg. Leipzig-Süd.
1991 Austritt aus der PDS; seither parteilos.

AnH

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