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Spülbeck, Otto

* 8.1.1904, † 21.6.1970
Katholischer Bischof

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Aachen; Vater Kfm.; 1923 Abitur; 1923 – 24 Studium der Naturwiss. in Bonn; 1924 – 29 Studium der Theol. in Innsbruck u. Tübingen, Prom. zum Dr. phil.; 1930 Priesterweihe in Bautzen; 1930 – 37 Kaplan in Chemnitz; 1937 – 45 Pfarrer in Leipzig.
1945 – 55 Propst von Leipzig; Juni 1955 Ernennung zum Koadjutor u. Weihbischof der Diözese Meißen mit Sitz in Bautzen; 1958 – 70 Bischof des Bistums Meißen nach Amtsverzicht seines kranken Vorgängers  Heinrich Wienken; vom MfS bearbeitet von 1955 – 60 in OV »Kreuz«, »Der Alte« u. »Schwarze Pest«; 1966 Einberufung der Diözesansynode des Bistums Meißen; 1969/70 Präs. der Synode; theolog. Kontrahent von  Alfred Bengsch, auf dessen Initiative Zurechtweisung aus Rom wegen der Dekrete der Diözesansynode unmittelbar vor seinem Tod; gest. in Mittweida.

Publ.: Der Christ und das Weltbild der mod. Naturwissenschaften. Berlin 1948.
Sek.-Lit.: Schäfer, B.: Staat und kath. Kirche in der DDR. Köln, Weimar 1998.
BeS

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