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Stadler, Josef

* 17.7.1906, † 3.8.1984
Leiter der Abteilung Kader des ZK der SED

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Settenz (Teplitz, Böhmen / Teplice-Řetenice, Tschechien); Vater Arbeiter; Volks- u. Fortbildungsschule; Lehre u. Arbeit als Tafelglasbläser; Notstandsarb. u. Glasschneider; 1923 KPD; 1925 RFB; ab 1930 Org.-Ltr. der KPD in Brand-Erbisdorf; 1933 Stadtverordn. in Brand-Erbisdorf; 1933 illeg. Arbeit; im Mai 1936 inhaftiert u. im Jan. 1937 vom OLG Dresden wegen »Vorber. zum Hochverrat« zu zwei Jahren u. zehn Monaten Haft verurteilt, Haft im Zuchthaus Zwickau; 1939 – 45 Arbeit als Glas- u. Kunstharzpresser; 1945 Volkssturm; Mai – Juli 1945 sowj. Kriegsgefangenschaft.
1945 Instrukteur der KPD u. Bürgermstr. in Brand-Erbisdorf; 1946 SED; 1946 – 48 OB von Freiberg (Sachsen); 1948/49 1. Sekr. der SED-KL Freiberg; 1949 – 51 erneut OB; 1951 – 53 Studium an der DVA Forst-Zinna; anschl. Oberassistent u. Lehrgangsltr.; 1953 – 57 Vors. des Rats des Bez. Potsdam (Nachf. von  Curt Wach); Mitgl. der SED-BL Potsdam u. ihres Büro; 1957 / 58 Ltr. der Abt. Kader des ZK
der SED; 1958 – 60 Vors. des Rats des Bez. Schwerin; Abg. des Bez.-Tags Schwerin (Nachf. von  Wilhelm Bick); Mitgl. der SED-BL u. des Büros der SED-BL Schwerin; 1961 – 74 Ltr. des Sekr. der Volkskammer (Nachf. von Erich Kundermann); 1964 / 65 Sekr. des Arbeitskrs. zur Pflege der dt. Kultur u. Sprache bei der Liga für Völkerfreundschaft; 1956 u. 1976 VVO.

AnH

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