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Starke, Kurt

* 13.5.1938
Sexualwissenschaftler, Jugendforscher, Soziologe

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Königshain (Sachsen); 1956 Abitur in Rochlitz; 1957/58 Bauhilfsarb.; 1958 – 62 Studium an der KMU Leipzig; 1962 – 67 wiss. Assistent; 1965 Dr. rer. pol.; 1967 – 90 Mitarb. am ZI für Jugendforschung Leipzig, 1972 – 90 Ltr. der umfangreichsten empir. Forschungsstudien zum Partner- u. Sexualverhalten in der DDR; 1977 Dr. sc. pol.; 1981 Prof.; 1987 Full Member of the International Academy of Sex Research; 1988 Mitgl. der Dt. Ges. für Sexualforschung.
1990 Gründungsvors. der Ges. für Jugend- u. Sexualforschung.
1990 Gründer u. Ltr. der Forschungsstelle Partner- u. Sexualforschung Leipzig; 1990 Gründungsvors. der Ges. für Sexualwiss. Leipzig; zahlr. Nachwendestudien, u. a. mit dem Inst. für Sexualforschung der Univ. Hamburg, 1998 Dr. habil.; vielf. Medienveröff.

Publ.: Junge Partner. Leipzig 1980; Liebe u. Sexualität bis 30. Berlin 1984 (mit W. Friedrich); Schwuler Osten. Berlin 1994; Sex hoch drei. Berlin 1995; Lexikon der Erotik. München 1996 (mit L. Aresin); Das Zentralinstitut für Jugendforschung. Berlin 1999 (mit W. Friedrich, P. Förster); Mehr Lust an der Lust. Berlin 2004; Nichts als die reine Liebe. Berlin 2005; Spätmoderne Beziehungswelten (mit G. Schmidt, S. Matthiesen, A. Dekker). Wiesbaden 2006.
ChL

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