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Stechbarth, Horst

* 13.4.1925, † 8.6.2016
Chef der Landstreitkräfte der NVA

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Tzchecheln (Krs. Sorau, Niederlausitz/ Dębinka, Polen); Vater Landwirt; 1931 – 
39 Volksschule; HJ, Kameradschaftsführer; 1939 – 43 Landw. Gehilfe im elterlichen Bauernhof in Eicherode; 1943 RAD, Arbeitsmann; 1943 – 45 Wehrmacht, Uffz.; 20.4.1943 NSDAP; 8.5. 1945 – Mai 1948 sowj. Kriegsgefangenschaft.
1948 Rückkehr nach Dtl.; 1948/49 Landarb. in Burg; 1.3.1949 Eintritt in die Grenzpolizei; Schule der HV für Ausbildung in Eggesin (b. Pasewalk), als Offiziersschüler zugl. in Dienststellungen als Vorgesetzter; 1950 VP-Oberkommissar; 1950/51 Abt.-Kdr. in der Bereitschaft Eggesin; SED; 1951/52 militär. Sonderlehrgang in Privolsk (UdSSR), Major; bis 1954 Kdo.-Ltr. in der KVP-Bereitschaft Eggesin; 1955 HS für Offz. in Dresden; danach Stellv. des Kdr. der KVP-Bereitschaft Schwerin; 1956 – 59 1. Stellv. bzw. Kdr. der mot. Schützendiv. Potsdam; 1959 – 61 sowj. Gen.-Stabsakad., Dipl. rer. mil.; 1961 – 64 1. Stellv. des Chefs (Nachf. von Rudi Lindner), 1964 – 67 Chef des Militärbez. Neubrandenb. (Nachf. von  Martin Bleck), 1964 Gen.-Major; 1967 – 72 Chef der Verw. Ausbildung im MfNV, 1970 Gen.-Ltn.; ab 1972 Stellv. des Min. u. Chef der Landstreitkräfte, 1976 Gen.-Oberst; 1976 VVO; Kand., 1978 – Dez. 1989 Mitgl. des ZK der SED; 1989/90 Überprüfung durch den NVA-Aussch. zur Untersuchung von Amtsmißbrauch, Korruption u. persönl. Bereicherung, keine strafrechtl. Konsequenzen; 31.12.1989 Ruhestand.

Sek.-Lit.: Ehlert, H., Wagner, A.: Genosse General! Berlin 2003.
HME

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