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Stecher, Renate

geb. Meißner
* 12.5.1950
Leistungssportlerin (Leichtathletik)

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Süptitz (b. Torgau); Schule in Torgau, KJS, Abitur; 1963 – 77 aktive Leichtathletin (Sprint); anfangs in Torgau (Trainer: Manfred Schumann); ab 1964 beim SC Motor Jena (Trainer: Horst-Dieter Hille); bei den Europameisterschaften 1969 Siegerin (mit der
4 x 100-m-Staffel), 2. Platz (200 m); 1970, 1971, 1972 u. 1974 bei den Hallen-Europameisterschaften: Siegerin; beim Europacup 1970: Siegerin (200 m); bei den Europameisterschaften 1971: Siegerin (100 m u. 200 m), 2. Platz (mit der 4 x 100-m-Staffel); 1972 Olymp. Spiele: Siegerin (100 m u. 200 m), 2. Platz (mit der 4 x 100-m-Staffel); sie blieb als erste Frau der Welt 1973 unter elf Sek. im 100-m-Lauf; beim Europacup 1973 u. 1975: Siegerin (100 m, 200 m u. mit der 4 x 100-m-Staffel); bei den Europameisterschaften 1974: Siegerin (mit der 4 x 100-m-Staffel), 2. Platz (100 m u. 200 m); 1976 Olymp. Spiele: Siegerin (mit der
4 x 100-m-Staffel), 2. Platz (100 m), 3. Platz (200 m); Aug. 1976 endete ihre sportl. Laufbahn; 1970 – 76 22mal WR; VVO; Pädagogikstudium an der DHfK Leipzig, Dipl.-Lehrerin für Körpererziehung; Hochschullehrerin an der FSU Jena; verh. mit dem Hürdenläufer Gerd S.; Angest. des Jenaer Studentenwerks; lebt in Jena.

KlG; OWR

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