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Steenbeck, Max

* 21.3.1904, † 15.12.1981
Physiker, Vorsitzender des Forschungsrats

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Kiel; Vater u. Mutter Lehrer; Reform-Realgymnasium; 1922 – 27 Studium der Physik u. Chemie in Kiel; 1928 Prom. mit einer Arbeit über Röntgenstrahlen; 1927 wiss. Mitarb.; 1934 Laborltr.; 1943 Techn. Ltr. des Stromrichterwerks der Siemens-Schuckert-Werke in Berlin, Arbeitsgebiet Gasentladungsphysik; 1934 Patent zum Betatron.
1945 – 56 nach kurzer Internierung Aufn. einer Forschungstätigkeit in der UdSSR, Entw. der Gaszentrifuge im Rahmen des sowj. Atomprogramms; 1956 Prof. für Physik des Plasmas an der FSU Jena; Ord. Mitgl. der DAW; 1956 – 59 Dir. des Inst. für magnet. Werkstoffe u.
1959 – 69 des Inst. für Magnetohydrodynamik der DAW in Jena; 1957 – 60 Ltg. des Wiss.-techn. Büros für Reaktorbau in Berlin; 1959 NP; 1961/62 Werkdir. des VEB Entw. u. Projektierung kerntechn. Anlagen Berlin; 1962 – 66 Vizepräs. der DAW; 1964 Dr. rer. nat. h. c. der FSU Jena; 1965 Vors. des Forschungsrats der DDR (Nachf. von  Peter A. Thiessen), 1978 Ehrenvors.; 1966 auswärt. Mitgl. der AdW der UdSSR; 1969 Ehrenbürger der Stadt Jena; 1970 Präs. des DDR-Komitees für Europ. Sicherheit u. Zusammenarbeit; Präs.-Mitgl. des Friedensrats; 1971 NP; 1974 VVO; gest. in Berlin.

Publ.: Wissen u. Verantw. Berlin 1967; Impulse u. Wirkungen – Schritte auf meinem Lebensweg. Autobiogr. Berlin 1977.
HoK; ElR

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