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Steinwand, Rudolf

* 2.8.1906, † 10.11.1982
Minister für Berg- und Hüttenwesen

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Boppard (am Rhein); Vater Lehrer; Volksschule u. Gymnasium, 1928 Abitur; Studium der Philologie an der Univ. Bonn; KPD, 1930 Mitgl. der KPD-Unterbez.-Ltg. Chemnitz; nach 1933 antifasch. Arbeit, Verhaftung, zeitw. »Schutzhaft«, Gefängnis Koblenz u. KZ Esterwegen; 1935 erneute Haft, Verurteilung wg. »Vorbereitung zum Hochverrat«, Haft in den KZ Esterwegen u. Sachsenhausen, 1939 entlassen; Buchhalter in einer Weingroßhändlerei; erneute antifasch. Arbeit; 1941 Wehrmacht, 1945 Desertion zur Roten Armee, sowj. Kriegsgef.
1946 SED; 1946 – 50 Personalltr. der HV Landeseigener Betriebe der thüringischen Landesreg.; 1948 – 49 Mitgl. des Plenums der DWK; 1950 – 54 Abg. der Volkskammer; 1950 – 52 Dir. des VEB Maxhütte Unterwellenborn; anschl. HA-Ltr. im Min. für Erzbergbau u. Hüttenwesen; Staatssekr. u. Stellv. des Ministers für Schwermaschinenbau; zeitw. Mitarb. der DDR-Botschaft in der UdSSR; 1955 – 58 Minister für Berg- u. Hüttenwesen; anschl. Mitgl. u. Ltr. der Abt. Grundstoffind. der SPK; 1959 Vors. des Vorst. der SDAG Wismut; später Stellv. des Beauftragten bzw. Ständiger Vertreter der DDR im RGW in Moskau; 1968 Rücktritt aus gesundheitl. Gründen; Ruhestand.

AnH

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