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Sterba, Günther

* 20.5.1922
Zoologe, Präsident der Biologischen Gesellschaft

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Brüx (ČSR/Most, Tschechien); Oberrealgymnasium; 1944/45 Studium der Med. u. Biol. an der Univ. Prag.
1945 – 48 Forts. des Studiums an der FSU Jena; 1945 SPD; ab 1952 parteilos; 1948 – 58 Assistent an der FSU; 1949 Prom. u. 1952 Ha-
bil.; 1952 Privatdoz.; 1958 Prof. für Zool.;
1959 – 87 ord. Prof. für Zool. an der KMU Leipzig; 1959 – 68 Dir. des dortigen Zoolog. Inst.; 1969 – 83 Ltr. des Bereichs Zellbiol. u. Regulation der Sekt. Biowiss.; 1963 – 76 Präs. der Biolog. Ges. (Nachf. von  Otto Schwarz); 1967 – 78 Mitgl. des Forschungsrats der DDR; 1967 Ord. Mitgl. der DAW; 1971 Mitgl. der Leopoldina; 1982 Mitgl. der Royal Swedish Academy of Sciences Stockholm; 1971 Dr. h. c. Reichsuniv. Utrecht.
Hauptarbeitsgebiete: Neurobiol., Neuromorphol. u. Neuroendokrinol. der Wirbeltiere, Ichthyol.

Publ.: Topogr. u. Zytol. neurosekretor. Systeme. Jena 1979 (mit F. Schober); Süßwasserfische der Welt. Leipzig 1957 (5. Aufl. 1990); Aquarienkunde. Leipzig 1954 (13. Aufl. 1988); Gebrauchsporzellan aus Meißen. Leipzig 1988 (Lizenzausgaben u. a. in Großbritannien u. den USA).
PeN

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