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Stumph, Wolfgang

* 31.1.1946
Schauspieler, Kabarettist

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Radków (dt.: Wünschelburg / Niederschles., Polen); 1946 Umsiedl. mit der Mutter nach Halle u. 1950 nach Dresden; Ausbildung als Apparate- u. Behälterbauer; 1967 – 70 Stud. der Ingenieurpädagogik in Karl-Marx-Stadt; 1978 – 80 Stud. an der Schauspielschule »Ernst Busch« in Berlin u. Arbeit am Staatstheater Dresden; 1980 – 91 als Kabarettist an der Dresdener »Herkuleskeule«; 1988 erstmals Auftritt als »Beutelgermane« in der TV-Unterhaltungssendung »Showkolade« mit  Gunther Emmerlich; ab 1988 erste Kabarettauftritte mit  Wolfgang Schaller u. Rainer Schulz in der Bundesrep. Dtl.
1991 – 2006 Auftritte mit »Antrak auf STUMPHsinn« (zus. mit Gunter Antrak u. Detlef Rothe); 1991 erster Kinoerfolg in »Go Trabi Go 1«, fortan zahlr. Rollen in Kino- u. Fernsehproduktionen, u. a. 1993 – 96 als Stankoweit in der ZDF-Kabarettserie »Salto Postale« (1995 Telestar als »Bester Darsteller in einer Serie«), seit 1995 als Kommissar »Stubbe – Von Fall zu Fall« (zus. mit seiner Tochter Stephanie S., ZDF), 2004 Bayerischer Fernsehpreis für die Rolle des Stubbe; 1998 – 2001 in »Salto Kommunale« (ZDF), »Bis zum Horizont und weiter« (Kinofilm, 1998), »Der Job seines Lebens« (2003 u. 2004, ARD), »Das Blaue Wunder« (2004, ZDF), »Eine Liebe in Königsberg« (2006, ZDF), »Heimweh nach drüben« (2007, ARD); 1996, 1999 u. 2003 Publikumspreis der SuperIllu »Goldene Henne«; Engagement in der Kinderhilfe, seit 2000 ehrenamtl. UNICEF-Mitarb.; lebt in Dresden.

Publ.: Stubbe – Der Mann für jeden Fall. Berlin 2003; Sächsische populäre Irrtümer. Ein Lexikon (zus. mit N. Weiß). Berlin 2007.
IKF

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