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Stürmer-Alex, Erika

* 4.2.1938
Malerin, Grafikerin, Bildhauerin

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Wriezen (Oderbruch); Vater Buchhalter, Mutter Sekr., Händlerin, Landwirtin u. Bürgermstr.; OS in Wriezen, 1956 Abitur; danach FS für Werbung u. Gestaltung Berlin, Abbruch des Studiums; 1958 – 63 Studium an der Kunst-HS Berlin-Weißensee bei  Herbert Behrens-Hangeler u.  Kurt Robbel; ab 1963 freischaff. in Woltersdorf (b. Berlin); 1967 VBK; ab 1969 Ltg. von Zeichenzirkeln; 1972 Beginn plast. Arbeiten; ab 1982 Verlegung des Wohn- u. Arbeitsorts auf ein Gehöft in Lietzen; 1978 Ltr. der Sekt. Malerei / Plastik des VBK Frankfurt (Oder); ab 1983 baugebundene Plastik; Ltg. von Malwochen in Lietzen.
1992 Förderpreis des Landes Brandenb.; Mitbegr. u. Mitarb. im Verein »Frauenkunst e. V. Endmoräne«; Kursltg. in einem Weiterbildungsseminar für Frauen im Kunsthof Lietzen, Brandenb.; 1992 – 95 Doz. an der Musik- u. Kunstschule Frankfurt (Oder); 1993/94 Studienaufenthalte in London u. Rom; 1996 Studienaufenthalt u. Ltg. eines Symposions in Brasilien; 1997 Wandbilder im Krankenhaus Beeskow; 1998 Foyergestaltung in der IHK Frankfurt (Oder); 2004 Ostbrandenb. Kunstpreis; lebt in Lietzen (b. Seelow).
Werke: Das Geheimnis. Öl auf Hartfaser, 1978; Brucherde. Latex, Erden, versch. Materialien auf Glasfaserstoff; Mozart in Venedig. Folge von Zeichnungen; Große Briefserie. 1978; Die schöne Melusine als Harlekin. Polyesterlaminat, 1991; Installation Sombra da Luz. 1996.

Publ.: Außerhalb von Mittendrin. Neues Kunstquartier im TIB 1991; Zw. Expressivität u. Sachlichkeit. Galerie Junge Kunst. Frankfurt (Oder) 1993.
Sek.-Lit.: Muschter, G.: Apollinisch-dionysisch. In: Bildende Kunst (1989) 5; Ebert, H.: Eine Werkstatt für kreativen Unsinn im Oderbruch. In: Gillen, E., Haarmann, R. (Hrsg.): Kunst in der DDR. Köln 1990; Rieger-Jähner, B. In: Kat. E. S.-A. Galerie Junge Kunst, Frankfurt (Oder) 1991; Badstübner-Gröger, S. In: Kat. E. S.-A. Galerie Alter Markt, Kulturamt Köpenick. Berlin 1992.
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