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Süß, Reiner

* 2.2.1930, † 29.1.2015
Opernsänger u. Entertainer

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Chemnitz; 1935 Umzug der Familie nach Leipzig, ab 1940 Besuch der Thomasschule u. bis 1946 Mitgl. des Thomanerchors; 1945 Chorknabe in der Aufführung von »Eugen Onegin« an der Leipziger Oper, ab 1946 priv. Gesangunterricht bei Otto Lindner u. Studium bei Hans Lissmann u. Paul Reinecke; 1953 – 56 beim Rundfunkchor Leipzig, anschl. Baßcharge am Stadttheater Bernburg, 1957 – 59 Baßbuffo am Landestheater Halle (Saale), 1959 – 91 an der Staatsoper Berlin; 1962 Ehrentitel »Kammersänger«; 1965 – 67 Gastspiel am Landestheater Hannover, 1966 Titelpartie in der Uraufführung von  Paul Dessaus »Puntila«; 1967 NP; 1970 Partie des »Kowaljoff« in der dt. Inszenierung von D. Schostakowitschs Oper »Die Nase«; zahlr. Gastspiele im Ausland, u. a. in Budapest, Florenz, Frankfurt (Main), Lausanne, Moskau, Paris, Wien; 1968 – 85 Moderator von 100 Ausgaben der populären TV-Unterhaltungssendung »Da liegt Musike drin« aus dem Leipziger »Haus der Heiteren Muse«.
1990 SPD, im Mai Wahl in die letzte Ost-Berliner Stadtverordnetenversamml., 1991 Wahl ins Berliner Abgeordnetenhaus; Beurlaubung von der Staatsoper, seitdem freiberufl. Sänger, 1998 offz. Abschied von der Bühne, danach gelegentl. Auftritte, u. a. 2004 bei den Elbland-Festspielen in Wittenberge u. versch. Classic Open Air-Veranstaltungen; zahlr. Rundfunk- u. Plattenaufnahmen; gest. in Friedland (Meckelnburg-Vorpommern).

JaW

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