Biographische Datenbanken

Thoss, Regina

* 10.7.1946
Schlagersängerin

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Zwickau; 1964/65 Studium am Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau (klass. Gesang); 1965/66 beim Tanz-Schauorchester »Astoria«, von  Heinz Quermann für die Fernsehfolge »Herzklopfen kostenlos« entdeckt; 1966 im Fernsehfilm »Chansons von der Spree« (neben  Gisela May u.  Manfred Krug); 1. Preis beim Schlagerfestival der Ostseeländer in Rostock mit »Die erste Nacht am Meer« ( Gerhard Siebholz / Wolfgang Brandenstein); Förderung durch Prof.  Wolfram Heicking; 1968/69 im Erich-Weinert-Ensemble Gesangs- u. Tanzausbildung; 1970 – 78 Gesangsunterricht bei Christiane Kluge; 1973/74 externes Studium am Studio für Unterhaltungskunst Berlin; Mitgl. der NDPD.
Erfolgstitel: »Die Liebe ist ein Haus« (Welkisch/ Klaus Schneider), »Rom-ta-rom« ( Gerd Natschinski /  Jürgen Hart), »Steig in den Vogel«, »Aus Liebe« (beide Ecke /  Gisela Steineckert), »Schenk uns noch einmal ein« (Kalogjera / Halbach), »Laß die Blumen blühn« (Welkisch / Fred Gertz); Gastspiele in über 30 Ländern Osteuropas, des Nahen Ostens u. Afrikas, in der Bundesrep. Dtl. u. den Niederl.; seit 1986 Stargast auf den MS »Berlin« u. »Europa«; Preisträgerin zahlr. Festivals, u. a. in Sopot, Slantschew Brjag, 1974 beim World Pop Song Festival in Tokio, in Villach, Castlebar; Goldmedaillen bei DDR-Wettbewerben; 1977 – 89 Shows mit eigener Band, den »Evergreen Juniors«, seit 1975 Personality-Shows im DDR-Fernsehen, u. a. »Denn all das bin doch ich« (1984), »Ein Star u. seine Stadt« (1988), »Schlager von gestern – Evergreens von heute« (1989); 1984 – 89 bei Radio DDR einmal monatl. Moderation von »Nimm das Lied als Souvenir«; über 100 Titel im DDR-Rundfunk, ca. 25 Singles u. fünf LPs bei Amiga.
Seit 1990 neun CDs, u. a. 1995 »Best of R. T.« u. 2006 »Ihre größten Erfolge«; diverse TV-Auftritte; Entertainerin auf versch. Kreuzfahrtschiffen; 1998 Hauptrolle im Kindermusical »Eine Reise nach Lukanico«; 2008 Bühnenprogr. »Das Zickenkränzchen«.

Publ.: Am Ende zählt nur die Liebe. Meine Erinnerungen. Berlin 2006.
BeH

© Die Urheberrechte am Lexikon und aller seiner Teile liegen beim Ch. Links Verlag. Die Weiterverwendung von Biographien oder Abschnitten daraus bedürfen der Zustimmung des Verlages.
Redaktionsschluss: Oktober 2009. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet.
Ch. Links Verlag, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin, Tel. 030- 44 02 32-0, mail@christoph-links-verlag.de

Zum Abkürzungsverzeichnis