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Thun, Ferdinand (eigtl.: Ferdinand Graf v. Thun und Hohenstein)

* 26.8.1921
Diplomat, Chef des Protokolls im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Tetschen (ČSR / Děčín, Tschechien); Vater Fürst Franz-Anton; 1940 Abitur; 1940 – 43 Wehrmacht, Ltn.; 1943 – 48 sowj. Kriegsgefangenschaft, Mitgl. des NKFD u. BDO, Antifa-Schule.
1948 Rückkehr nach Dtl.; NDPD; ab 1950 Mitgl. ihres Hauptaussch.; 1949 – 56 Chef des Protokolls im MfAA; Studium in Leipzig u. an der DASR Potsdam, 1954 Dipl.-Staatswiss.; 1956 – 61 Botschaftsrat in Moskau; 1961 – 68 Ltr. der Abt. für Internat. Org. im MfAA; 1964 – 68 Vors. des Krs.-Verb. Berlin-Pankow der NDPD; ab 1966 Mitgl. des Präs. der Liga für die Vereinten Nationen; 1969 – 73 erneut Botschaftsrat in Moskau; 1973 – 76 Botschafter im Iran u. in Afghanistan; ab 1976 wiss. Mitarb. im MfAA; 1980/81 DDR-Vertreter im Pol. Aussch. der Genfer Konferenz zur Überprüfung der Wirksamkeit des Vertrags über die Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen; 1981 VVO; 1982 – 87 Ständ. Vertreter bei der UNESCO in Paris (Nachf. von  Siegfried Kämpf); Mitgl. des Präs. der Liga für die Vereinten Nationen; verh. mit  Nyota Thun.

HME

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