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Thun, Nyota

geb. Kirchner
* 7.6.1925
Literaturwissenschaftlerin

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Nordhausen (Harz); Vater kfm. Angest., Mutter Krankenschwester; OS, 1943 Abitur; 1943/44 RAD; 1944 – 46 Studium der Romanistik in Leipzig; bis Kriegsende Arbeitseinsatz.
1945 – 47 gleichz. Lehrerin für russ. Kurzschrift u. Grammatik an der Fremdsprachenschule in Leipzig; 1947 – 50 Übersetzerin u. Red. am Leipziger u. Berliner Rundfunk; gleichz. Studium der Slawistik u. Romanistik; 1949 St.-Ex.; 1950 – 89 NDPD; 1950 – 56 Aspirantin u. Lehrbeauftr. für Geschichte der russ. Sowjetlit. an der HU Berlin; 1955 Dr. phil.; 1958 – 61 Auslandskorrespondentin der Wochenztg. »Sonntag« in Moskau; 1962 – 65 verantw. Lektor in den Verlagen Kultur u. Fortschritt u. Volk u. Welt; 1965 – 68 wiss. Mitarb. an der HU Berlin; 1969 – 85 wiss. Mitarb. am ZI für Lit.-Geschichte der DAW/AdW; 1973 Dr. sc.; 1977 Prof. an der AdW; langj. Aufenthalte in Moskau, Teheran, Paris; Forschungen u. a. zur russ. Lit. der 20er Jahre des 20. Jh.; Hrsg. u. a. der Werke von Alexej Tolstoi (10 Bde. 1975 – 85); verh. mit  Ferdinand Thun; lebt in Berlin.

Publ.: Das erste Jahrzehnt. Lit. u. Kulturrev. in der Sowjetunion. Berlin 1973, München 1974; Puschkinbilder. Bulgakow, Tynjanow, Platonow, Sostschenko, Zwetajewa. Berlin, Weimar 1984; Adressatenwechsel. Liter. Kommunikation in Sowjetrußland (1917 – 1930). Berlin 1987; Majakowski – Maler u. Dichter. Studien zur Werkbiogr. 1912 – 1922. Tübingen, Basel 1993; Ich – so groß u. überflüssig. W. Majakowski – Leben u. Werk. Düsseldorf 2000.
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